Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

+ Pius Brügger, St. Antoni

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am 31. Januar 1927 wurde Pius Brügger als ältestes von sieben Kindern der Familie Anton und Olga Brügger-Mauron im Weissenbach bei St. Antoni geboren. Kurz nach der Geburt von Pius zog die junge Familie in ihr neues Daheim in der Fluh.

Pius Brügger besuchte die Schule in St. Antoni. Als zehnjähriger Junge arbeitete er bereits während der Schulferien als Hüterbub bei verschiedenen Bauern. Später war er auch ganzjährig bei verschiedenen Bauern in der Gegend und in der Romandie. Dort erlernte er auch die französische Sprache.

1955 eröffnete er in der Fluh bei seinen Eltern sein eigenes Geschäft. Er handelte mit Tieren und mit Getränken. Dieses Geschäft übergab er später seinem Bruder Heinrich.

Am 26. Mai 1956 heiratete er Elise Vonlanthen-Fasel, die bereits den Sohn Moritz in die Ehe brachte. Mit Elise führte er den landwirtschaftlichen Betrieb im Dorf St. Antoni. Er war mit Leib und Seele Landwirt. Für beide hiess es nun von morgens bis abends schaffen, schaffen, schaffen. Hand in Hand nahmen sie diese Aufgabe an. Ihnen wurden noch vier Töchter geschenkt.

Im Jahr 1972 hatte Pius Brügger einen Traktorunfall und musste die Landwirtschaft aufgeben. Aber ganz ohne seinen geliebten Beruf konnte er nicht leben. Er kaufte das Heimetli Sigristenhubel. Sein liebstes Hobby war die Musik. Er war viele Jahre aktives Mitglied der Dorfmusik St. Antoni. Mit seinen Musikkollegen verbrachte er so manche schöne Stunde. Ebenfalls war er Mitglied beim Schweizerischen Verband der Belgisch-Riesenkaninchen-Züchter, Gruppe Bern. Glücklich war er auch in den Bergen, wo er viele Gleichgesinnte traf, mit denen er fachsimpeln konnte. Er war auch regelmässig auf etlichen Berggipfeln und Alphütten anzutreffen.

Nach den sonntäglichen Gottesdienstbesuchen, die ihm sehr wichtig waren, freute er sich jeweils auf die Ausflüge mit seinen Freunden, die oftmals in die Berge führten.

1999 starb ganz unverhofft seine Frau Elise. Von da an lebte er alleine im Haus und wurde von seinen Töchtern liebevoll betreut. Sein ganzer Stolz war die Familie. Er erfreute sich an seinen Grosskindern und später auch an seinen Urgrosskindern, mit denen er noch bis zuletzt seine Spässe machte.

In den letzten Jahren machten ihm seine Lungen oft Beschwerden. Deshalb war er auch kurz vor seinem Tod im Spital. Es war ihm jedoch vergönnt, in seinem geliebten Heim zu sterben, dies am 2. März 2015.  Eing.

Mehr zum Thema