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Pius Schuwey wollte aufs Podest

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Pius Schuwey wollte aufs Podest

Patrouille des Glaciers – Freiburger Fünfte bei den Männern und Zweite bei den Frauen

Di e Patrouille des Glaciers konnte am Wochenende unter idealen Bedingungen durchgeführt werden. 277 Patrouillen legten zwischen Zermatt und Verbier die Strecke über 53 km mit 3994 m HD Steigung und 4090 m HD Gefälle zurück.

Von GUIDO BIELMANN

Die Patrouille mit den Franzosen Stéphane Brosse, Patrick Blanc und dem Italiener Jean Pellissier legten die Distanz in 6:31:42 Stunden zurück und steigerten den Rekord um 32 Minuten. Es war der erste Ausländersieg an der Patrouille. Auch bei den Frauen gab es neuen Streckenrekord. Die Walliserinnen Cristina Favre-Moretti, Catherine Mabillard, Isabella Crettenand-Moretti brauchten 8:24:13 Stunden und waren über eine Stunde schneller als der alte Rekord.

Zweite bei den Männern wurde das Swiss Team I mit den drei Wallisern Pierre-Marie Taramarcaz, Jean-Yves Rey und Jean-Daniel Masserey. Der dritte Rang der Grenzwächter Rico Elmer, Rolf Zurbrügg und Damien Farquet kam einer Niederlage gleich. Denn die Grenzwächter hatten bisher die Patrouille des Glaciers immer dominiert. So gehörte der Jauner Emanuel Buchs viermal zur Siegerpatrouille.

Schuwey: Das Gesetz der Patrouille

Der Jauner Pius Schuwey startete mit dem weiteren Greyerzer Didier Moret (Sâles) und dem Walliser Emanuel Vaudan (Evionnaz). Vaudan, eher auf die Bergläufe spezialisiert, erwischte einen äusserst schlechten Tag, und seine Kollegen mussten zum Teil dessen Gepäck und Skier tragen: «Das ist das Gesetz der Patrouille. Das muss man akzeptieren», erklärt Pius Schuwey. «Ich hätte gerne einen Podestrang erreicht, gerade wenn man so viel Zeit ins Training investiert. Ich habe in den vergangenen Monaten an sechs Tagen pro Woche trainiert, zum Teil dreimal pro Tag.» Schuwey war übrigens als Reservist in die Patrouille gekommen: «Nächstes Mal werde ich nicht Reservist sein, ich werde probieren, eine ausgeglichene Patrouille zu bekommen.» Mit der Zeit von 6:59 Stunden war Schuwey einigermassen zufrieden, auch wenn er an der Patrouille schon 6:31 Stunden erreicht hatte, und zwar im Jahr 2000, als er mit Cuennet und Seydoux den vierten Rang erreichte.

Als zweite Freiburger liefen Jean-Philippe Scaiola (Vuadens), Vincent Gremaud (Le Pâquier) mit Yves Luyet (Savièse) ein. Die drei starteten als Armee-Patrouille. Auf dem 12. Rang folgte die erste, reine Freiburger Patrouille mit Stéphane Thürler (Charmey) Pascal Mooser (Jaun) und Michel Mooser (Charmey). Der 34-jährige Jauner Pascal Mooser war mit der Zeit von 7:55 Stunden äusserst zufrieden: «Wir erwarteten 7:15 bis 7:30 Stunden. Die Bedingungen waren super, und wir sind ohne jegliche Schwäche durchgekommen.» Hatten auf der Tête blanche vor zwei Jahren minus 27 Grad geherrscht, waren es diesmal nur minus sieben Grad. Für Pascal Mooser war es die vierte Teilnahme.
Beat Nydegger: «Ein Super-Tag»

Einmal mehr landete der 43-jährige Beat Nydegger (Schwarzsee) einen Exploit. Er startete zum vierten Mal, diesmal mit den Wallisern Armin Mathieu (Albinen), Georges Oguey (Monthey). Sie erreichten den 21. Rang und gewannen damit in der Veteranenkategorie. Beat Nydeggers Kommentar zu den 8:35:51 Stunden: «Unser Ziel war unter neun Stunden. Es ist sehr gut gelaufen. Ich selber hatte einen Super-Tag wie selten einmal in meinem Leben.» Die drei spekulierten mit der Startzeit. Anstatt wie die Spitzenpatrouillen in der Nacht auf Samstag um 2:30 Uhr starteten sie bereits um 1:00 Uhr: «Wir spekulierten darauf, dass der Schnee stärker gefroren wäre. Aber da es am Start regnete, war es weich. So wurde es uns zum Nachteil, dass wir mehr Zeit in der Nacht laufen mussten. Insgesamt verloren wir vielleicht eine Viertelstunde. Aber das ist nichts.» bi
Jeanine Bapst Zweite

Die 36-jährige Jeanine Bapst aus Châtel-sur-Montsalvens startete mit Andrea Zimmermann (Evionnaz) und Gabrielle Magnenat (Vaulion). Vor dem Wettkampf hatte Bapst über ihr Ziel nicht sprechen wollen, weil sie kaum zusammen trainiert hätten. Nun erreichten sie den zweiten Gesamtrang: «Wir harmonierten gut, auch wenn jede mal eine schwierige Passage hatte.» Mit 9:25 Stunden unterboten sie klar ihre geheimen Erwartungen: «Wir rechneten mit einer Zeit von 10 bis 10:30 Stunden», sagte die Greyerzerin. bi

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