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Placebo Lufthoheit

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«Weshalb es den Gripen trotz allem braucht» – FN vom 10. Mai

In seinem Leitartikel zur Abstimmung vom 10. Mai über die Gripen-Beschaffung bahnt sich der Chefredaktor der FN den Gang der Gedanken von einem Jein über ein Ja, aber zu einem Ja trotzdem. In geradezu klerikaler Art degradiert er in seinem Exkurs die Gripen-Gegner ex cathedra als «selbst ernannte Experten» und reiht sie unterschwellig in der Szene der Armeegegner ein. Die Gründe für die schlechten Umfragewerte ortet er in der desaströsen Informationspolitik des Verteidigungsdepar- tements.

Nein, es ist die Luftwaffe selbst, die sich die schlechten Umfragewerte beschert. Über Jahre bemantelt sie sich mit dem Mythos einer potenten Luftpolizei bei der Durchsetzung der Lufthoheit. Die legendären Auftritte der Patrouille Suisse liefern dazu den emotionalen Background.

Im Verlaufe der Abstimmungskampagne entpuppte sich vieles als Schall und Rauch. Das eine Mal war das Einsatzgerät der Luftwaffe nicht Nachtsicht-, das andere Mal nicht Allwetter-tauglich. Zu guter Letzt verzogen sich die Piloten der Luftpolizei trotz nachgerüsteten F/A-18 nach Büroschluss ins traute Heim.

Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass uns die Luftwaffe seit Jahren ein Placebo für die Sicherheit des Schweizer Luftraums verabreicht. Das System offenbart damit, dass es mit der Bedrohung am Himmel nicht weit her sein kann. Armeebefürworter müssen deshalb kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie sich nicht für den Gripen entscheiden. Die Luftwaffe kann mit den vorhandenen Mitteln die Sicherheit von internationalen Anlässe in Zusammenarbeit mit den Flugwaffen benachbarter Staaten punktuell tipptopp garantieren.

 

«Zu guter Letzt verzogen sich die Piloten der Luftpolizei trotz nachgerüsteten F/A-18 nach Büroschluss ins traute Heim.»

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