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Plaffeien baut weiter Schulden ab

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«Bei so einem guten Rechnungsabschluss sollte es drinliegen, dass die Suppe, die nach der Versammlung serviert wird, auch einmal ein Wienerli enthält!» Andreas Bapst, Präsident der Finanzkommission Plaffeien, hatte am Freitag mit diesem Spruch die Lacher auf seiner Seite. Die gute Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von rund 46 000 Franken sorgte für entspannte Stimmung an der Gemeindeversammlung in Schwarzsee.

Ein Minus war budgetiert

Zuvor hatte Gemeindekassier Bernhard Fahrni ausführlich erklärt, warum Plaffeien an das gute Resultat vom Vorjahr anknüpfen kann. Ausgaben und Einnahmen lagen bei rund 14,4 Millionen Franken. Budgetiert war ein Minus von 260 000 Franken. Die Gemeinde nahm Abschreibungen von 1,47 Millionen Franken vor, davon rund 400 000 Franken freie. Das gute Resultat ist unter anderem auf Landverkäufe, auf mehr Steuereinnahmen, auf weniger Ausgaben im Gesundheits- und Sozialbereich und auf tiefe Darlehenszinsen zurückzuführen. Weil sich einige Investitionen verzögert haben, fiel auch die Schuldzinslast tiefer aus. Die Nettoverschuldung ist gegenüber 2011 um rund eine Million gesunken. Pro Kopf beträgt die Verschuldung netto 3280 Franken (2011: 3866 Franken).

Die 41 Bürgerinnen und Bürger haben auch ein Globalbudget für den Unterhalt von Strassen, Plätzen und Trottoirs genehmigt. Die 400 000 Franken sollen bis Ende der Legislaturperiode für normale Unterhaltsarbeiten und unverhoffte Fälle reichen. Muss eine Strasse komplett saniert werden, kommt das Kreditbegehren dafür separat vor die Gemeindeversammlung. In der kurzen Diskussion wurde einmal mehr Unmut darüber laut, dass Plaffeien für die stark beschädigte Hoflandern-Strasse nach Sangernboden zuständig ist. Sie wurde vor einigen Jahren von einer Kantons- zu einer Gemeindestrasse zurückgestuft. Eine Neubeurteilung ist gemäss Otto Lötscher nicht in Sicht.

Dreier- oder Fünfer-Fusion

Bis Anfang 2016 will Plaffeien die Fusionspläne umsetzen. Gemäss Otto Lötscher sind sich die POZ-Gemeinden, also Plaffeien, Oberschrot und Zumholz, einig und zuversichtlich, dass die Fusion in diesen zweieinhalb Jahren umgesetzt werden kann. Plasselb und Brünisried stehe die Türe offen. Jedoch halte er eine Neuner-Fusion (also das ganze Oberland) für illusorisch. Der Kanton wird nun die Rechnungen der Fusionskandidaten der letzten drei Jahre prüfen und daraus den zukünftigen gemeinsamen Steuersatz errechnen.

Mit Applaus hat die Versammlung zum Schluss Robert Helbling für seinen langen Einsatz als Dorfarzt verdankt.

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