Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Plaffeien demontiert Marly

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die beiden Mannschaften tasteten sich zu Beginn ganz langsam an das Spiel heran. Die Sensler, welche abgeklärt, vorsichtig und konzentriert das Spiel in Angriff nahmen, kamen bereits nach 20 Minuten zum Führungstreffer. Plaffeien konnte von einem missglückten Abschlag des Gästehüters profitieren und einen schnellen Gegenangriff starten. Den Pass in die Mitte netzte der hervorragend spielende Wasili Bielmann problemlos ein. In der Folge probierten die Mertenlacher vieles, um auszugleichen. So versuchten sie, die Sensler Verteidigung mit viel Bewegung und schnellen Aktionen auszuhebeln. Es gelang ihnen nicht, und so kontrollierten die Sensler das Geschehen bis zur Pause, ohne in Gefahr zu kommen.

 Auch in der Höhe verdient

Nach der Pause änderte sich das Spielgeschehen kaum. Erst in der 55. Minute konnte Torhüter Roger Wingeier seine Klasse unter Beweis stellen. Er wehrte einen Freistoss mit einer Glanzparade ab. Den folgenden Eckstoss konnte ein Plaffeier Verteidiger gerade noch vor der Torlinie abwehren. Von diesem Zeitpunkt an überschlugen sich die Ereignisse: So lancierte Bielmann nach einer knappen Stunde seinen Sturmpartner Yves Käser mit einem schönen Pass. Käser skorte kaltblütig zum 2:0. In der 65. Minute musste Wingeier einen knallharten Schuss unschädlich machen. Vier Minuten später schoss Bielmann das Tor des Abends, indem er aus 25 Metern Goalie Jonathan Haas überlistete. Schliesslich konnte Käser mit seinem zweiten Tor sein gutes Spiel krönen. Ein Foulpenalty kurz vor Schluss erlaubte es Marlys Ahmet Sefa, wenigstens noch den Ehrentreffer zu verbuchen. In der Nachspielzeit schoss der kurz zuvor eingewechselte Lars Anderfuhren das letzte Tor in dieser fairen und vom Schiedsrichter gut geleiteten Partie. Der Sieg des FC Plaffeien–der zwei Wochen zuvor im Sechzehntelfinal des Freiburger Cups Marly noch im Penaltyschiessen unterlegen war–ging auch in dieser Höhe absolut in Ordnung.

Bestechende Form

Plaffeien ist zurzeit in bestechender Form und bereitete den zahlreich erschienenen Zuschauern Freude. In diesem Spiel fiel auf, dass individuelle Fehler kaum vorgekommen sind. Dass die Sensler immer noch diverse verletzte Stammspieler zu beklagen haben, fällt kaum auf. Die Mannschaft tritt selbstsicher, aber nicht überheblich auf. Jeder Spieler legt seine Qualitäten in die Waagschale und konzentriert sich auf die eigenen Stärken. Dies hat eine mannschaftliche Geschlossenheit zur Folge. Darüber freut sich auch Trainer Richard Aeby: «Das Team ist intakt und hat, zu meiner Freude, erneut konzentriert und engagiert gespielt. Wir haben heute kaum individuelle Fehler gemacht und verdient gewonnen. Wir hatten schon seit Saisonbeginn immer Torchancen. Im Moment können wir sie auch verwerten.»

 

 Plaffeien – Marly 5:1 (1:0)

Plaffeien/Sellen–130 Zuschauer.–SR: Miguel Seoane.

Tore: 20. Bielmann 1:0. 59. Käser 2:0. 69. Bielmann 3:0. 84. Käser 4:0. 86. Sefa 4:1. 92. Anderfuhren 5:1.

Plaffeien: Wingeier; Piller, Bächler, Marbach, Bertschy; Clement (83. Anderfuhren), Ramseier, Rüffieux, Vogel (65. D. Brügger); Bielmann, Käser.

Marly: Haas; Koersgen (12. Stern), A. Clement, Descloux, Barilli (69. Waeber); Ratiu, Kolly, Richard, Sefa; Richani (61. Allemann), F. Clement.

 

 

Mehr zum Thema