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Plaffeien hievt sich wieder über den Strich

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Autor: Bruno Grossrieder

Fussball 2. Liga Hätte der FC Plaffeien in den vergangenen Spielen nur annähernd so gut gespielt, müsste im Oberland längst niemand mehr um den Ligaerhalt bangen. Die gegenwärtige Situation erinnert an die Saison vor zehn Jahren, als erst im letzten Spiel gegen den SC Düdingen die nötigen Punkte zum Ligaerhalt eingefahren wurden. Sollte der FC Plaffeien im letzten Spiel in Farvagny eine ähnlich gute Leistung abrufen wie am Samstag, könnte sich dieses Szenario durchaus wiederhol-en. Im Spiel der letzten Chance wurde endlich der «Angsthasenfussball» fallen gelassen und konsequent mit zwei Sturmspitzen agiert. Diese Taktik ging auf.

Defensiv souverän

Die beiden Stürmer Yves Kaeser und Nicolas Brülhart beschäftigten während des ganzen Spiels zwei bis drei gegnerische Verteidiger, wodurch ein gepflegter Spielaufbau der Mertenlacher bereits frühstmöglich empfindlich gestört wurde. Gefährlich waren die Gäste vor allem bei ihren schnell ausgeführten Kontern. Die Hintermannschaft der Einheimischen, ausgezeichnet dirigiert von Gregory Schumacher und Marc Bertschy, wirkte erstaunlich ruhig, und Torhüter Roger Wingeier behielt seine Leute mit drei Glanzparaden im Spiel.

Zu viele Chancen vergeben

Das frühe Tor von Nicolas Brülhart mag auch das Seinige zum ausgezeichneten Spiel der Sensler beigetragen haben. Die mangelnde Chancenaus-wertung konnte allerdings auch in diesem Spiel nicht behoben werden. Spätestens nach einer Stunde hätte das Spiel entschieden sein sollen. Nachdem Brülhart mit einem platzierten Distanzschuss für die frühe Führung sorgte, gingen die Leute um Trainer Richard Aeby phasenweise etwas fahrlässig mit den herausgespielten Chancen um. Besonders Yves Kaeser hatte sich für einmal in dieser Beziehung einiges vorzuwerfen. Aber auch Fabrice Mast und Nicolas Aebischer segelten vor dem leeren Tor an einer Flanke von Marc Bertschy vorbei. So brauchte es die Kaltblütigkeit des kurz zuvor eingewechselten Wasili Bielmann, der in seiner typischen Art mit einem platzierten Weitschuss für die Entscheidung sorgte. Marlys Trainer Gérard Spicher hatte recht mit seiner Aussage, dass Plaffeien viel aggressiver aufgetreten sei und daher den Sieg verdient habe.

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