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Plaffeien im Banne der Blasmusik

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Plaffeien im Banne der Blasmusik

Erfolgreiches 17. Oberländer Musiktreffen

Am sonntäglichen Oberländer Musiktreffen in Plaffeien schenkten sieben Musikgesellschaften mit schneidiger Marsch- und wohlklingender Konzertmusik Freude und Fröhlichkeit.

Von PAUL DIETRICH

Am 17. Oberländer Musikfest mit 318 Musikantinnen und Musikanten fehlten die strengen Experten, aber die musikbegeisterte, treue Bevölkerung hörte mit grossem Interesse zu und teilte mit ihrer Dorfmusik Harmonie, Zusammengehörigkeit und Freundschaft.

Keine Musikart kann bei einem Musikfest so eindrücklich gesehen und so nah gehört werden wie die Marschmusik. Stramm, im gleichen Schritt und Tritt, mit glänzend sauberen Instrumenten und flatternder Fahne, wurde defiliert. Und die
Angehörigen – in grosser Zahl – spendeten ihren musizierenden Lieblingen dankenden und anerkennenden Beifall. Und die sieben Marschkompositionen «La Berra», «Marsch der Grenadiere», «Berra 1980», «Gruss dem Seeland», «Bundesrat-Gnägi-Marsch», «Rag from Aegeri», «Der Kapitän» fanden den Widerhall in der aufgeputzten und im Vollglanz der Sonne einladenden Oberländer Metropole, vom Kirchplatz bis zum Festgelände.

Musik erfreut das Herz

Im Festzelt begrüsste OK-Präsident Erhard Brülhart die musikbegeisterte Sensler Bevölkerung, und die Musizierenden boten ein hoch stehendes, gefälliges Konzert nach dem Motto «Wie es euch gefällt!» Die Musikgesellschaft Alphorn Plaffeien, 1798 gegründet, mit ihrem Dirigenten Bruno Brülhart, mobilisierte zu Beginn mit dem «Florentiner Marsch», der «Brinpolka» und «Thriller» alle Register und zog die vielen Fans in ihren Bann.

Plasselb und Heitenried

Plasselb, 60 Jahre jung, ist mit 23 Mitgliedern klein, aber fein, und spielt mit den zuverlässigen Leistungsträgern gross auf. Der Berufsmusiker und Dirigent Christofer Joynes ist der erfahrene Kapitän. Die Kompositionen «Martiliacus», Waves Cha-Cha», Hard to say I’m sorry» sammelten reichlich Pluspunkte und Beifall.

Die Gastselektion Heitenried, dirigiert von Ueli Schuhmacher, servierte die Grüsse des Mittellandes mit blühenden Kompositionen. Der Taktstock des Dirigenten, energisch geführt, beeinflusste das Tempo und die Tonfülle. Heitenried, immerhin 123 Jahre alt, strahlte mit frischen, jugendlichen Gesichtern. Die Werke «Ceremon», «Abba Gold» und «Up» bestätigten den Aufwind leistungsmässig, vielleicht aber auch von der zügigen Bise unterstützt.

Musik in bunter Folge

St. Silvester, 1959 gegründet, schlug – angesichts des jungen Alters – mit Dirigent Jean-Pierre Aeby modernere Töne an. Musik, selten gehört, solid ausgestattet, singende Akkorde eingebaut: so präsentierte sich «Y.M.C.A». Bei «Mame Medley» eingebaute Kunstpausen blieben schadlos, und «See you later Alligator» beinhaltete Arbeit für alle Register.

Brünisried, mit 31 Jahren die jüngste Gesellschaft, mit dem erfahrenen Dirigenten Josef Stempfel, bestätigte auch im Spiel seine Jugendlichkeit: «Lemania», in zackigem Marschtempo und mit freudigem Schluss. In «Swiss Air», Solo für S-Bass, lernte die grosse Musikfamilie Michel Stempfel als jugendliches Talent kennen. In beneidenswerter Form und vom Spiel ebenso meisterhaft begleitet, die Atem- und Spieltechnik beherrschend, musizierte er in blendendem Stil. Mit Jubel und Beifall wurde der Solist gefeiert. «Glückliche Stunden», von Moritz Cotting, entsprach am Sonntag genau der Gegenwartsstimmung im Festzelt.

Giffers-Tentlingen

In der 107 Jahre alten Musikgesellschaft Giffers-Tentlingen wachsen keine grauen Haare, im Gegenteil: Dirigent Roland Schafer ist mit seiner bestens ausgebildeten 55-köpfigen Formation stets in voller Fahrt und auf Erfolgskurs. «El camino real» ist Charaktermusik von höchster Ausdruckskraft und mit Sorgfalt serviert. Und «Welcome to Celebration» ist dynamisch und rhythmisch eine Besonderheit: Musik, die alles fordert, alles schenkt und alle beschenkt, denn der Titel (in sinngemässer Übersetzung) ist ein Willkomm, noch weiterzufeiern!

Und in diesem Sinn dankte – nach vier langen Festtagen – der glückliche Präsident von Alphorn Plaffeien, Viktor Schöpfer, der sympathischen Konzertbegleiterin Josefin Rappo-Pürro und den unzähligen Helfern und Helferinnen, den Musizierenden und allen für alles ganz herzlich.

Ende gut – alles gut!

Der Musikgesellschaft Frohsinn Rechthalten, mit Dirigent Jean-Pierre Aeby, fiel die Ehre zu, mit «Ben Hur», «Y.M.C.A», von J. Morali, und «Festivit» den musikalischen Schlusspunkt unter ein höchst erfolgreiches Oberländer Musiktreffen zu setzen nach dem beliebten und erlebten Spruch «Wie es euch gefällt!».

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