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Plaffeien mit unglücklicher Niederlage

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Nach dem Startsieg gegen Siviriez kassierte der FC Plaffeien im ersten Auswärtsspiel der Saison am Samstag seine erste Niederlage. Diese fiel allerdings etwas unglücklich aus, zumindest der erste der beiden Elfmeter, die zu den Toren für den FC Belfaux führten, war fragwürdig. Die Niederlage war umso ärgerlicher, weil die Sensler die Partie über weite Strecken dominierten und im Griff zu haben schienen. Allerdings wurden die wenigen guten Torchancen nicht verwertet, was sich im Fussball dann eben oft rächt.

Der ES Belfaux hatte bekanntlich eine schwierige letzte Saison, der Abstieg wurde bloss dadurch verhindert, weil nur ein Freiburger Team aus der 2.  Liga interregional abstieg. Ähnliches will man in Belfaux in dieser Saison nicht mehr erleben, deshalb wurde das Team aufgestockt, mit zehn eigenen, vorwiegend jungen Spielern und zwei weiteren aus der Region.

Beim FC Plaffeien werden vielmehr Stabilität und Kontinuität grossgeschrieben, das Kader blieb auf diese Saison hin mehrheitlich zusammen, es kamen allerdings auch sechs neue Spieler dazu, fünf davon wurden am Samstag eingesetzt. Die Sensler werden mit diesem Kader wohl auch diese Saison um die vorderen Plätze mitspielen. In Belfaux reichte es allerdings nicht zu Punkten.

Schiedsrichter im Mittelpunkt

Auch weil die Sensler, wie eingangs erwähnt, vom Schiedsrichter nicht gerade bevorzugt wurden. Im Gegenteil: Mit seinen Entscheiden hatte Pedro Viera massgeblichen Einfluss auf den Spielausgang. Angefangen beim Penaltypfiff kurz vor der Pause, als kaum jemand ausser dem Referee ein Foulspiel – es soll ein leichtes Zupfen gewesen sein, wie man später erfuhr – gesehen hatte. Damit geriet Plaffeien nicht nur in Rückstand, die Aktion hatte einige Minuten nach der Pause eine weitere Konsequenz: Bei einem Zweikampf schlug Belfaux’ Baeriswyl nach und sah deshalb direkt die Rote Karte, jedoch wurde auch Nicolas Wider verwarnt; es war seine zweite nach jener beim Penalty. So erhielt der Plaffeier die Ampelkarte, was Trainer Joel Durret und viele andere nicht nachvollziehen konnten.

Nach dem Rückstand blieb dem FC Plaffeien noch genügend Zeit darauf zu reagieren, und des Öfteren waren die Gäste nahe am Ausgleich. Der nach einer Stunde eingewechselte Dominic Zbinden hatte die besten Chancen und den Ausgleichstreffer, der verdient gewesen wäre, auf dem Fuss. Doch Plaffeien scheiterte wiederholt am guten Torwart Chocomeli und einmal gar am Pfosten (62.), jedoch kam auch das nun auf Konter spielende Belfaux zu einem Lattenschuss (69.). Am Schluss reichte es Plaffeien nicht zum Ausgleich, dies auch, weil Belfaux defensiv gut stand. Tief in der Nachspielzeit fiel nach einem weiteren Penalty dann die Ent­scheidung.

Plaffeiens Trainer Joel Durret war nach der Partie gefasst, aber auch enerviert: «Mit der Leistung meines Teams kann ich eigentlich zufrieden sein, nur die Chancenauswertung war nicht gut. Ich sage normalerweise nie etwas gegen die Schiedsrichter, aber heute war offensichtlich, dass wir benachteiligt wurden. Und das finde ich nicht korrekt, wenn die Partie durch solche Fehlentscheide entschieden wird.»

Telegramm

Belfaux – Plaffeien 2:0 (1:0)

150 Zuschauer. – SR: Pedro Viera.

Tore: 42. Pompini 1:0 (Foulpenalty), 94.  Dafflon 2:0 (Foulpenalty)

Belfaux: Chocomeli; Mory (8. Tavares), Baechler, Lauper, Folly; Baeriswyl, B.  Martinetti, Dafflon, Jacob Pires (86.  Osmanovic); L. Martinetti (­62.  Ho­xha), Pompini (79. Conti).

Plaffeien: Aebischer; Wider, Cardinaux, Sandmeier, Boschung; Pajaziti (72.  Kryeziu), Egger, Schafer (46.  Sommer), Rappo (60. Bächler); ­Messerli (75.  Heimo), Käser (60. Zbinden).

Bemerkungen: Platzverweise: 53.  Baeriswyl (Nachschlagen), Wider (Ampelkarte).

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