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Plaffeien verabschiedet sich mit einem 1:1 in Vully definitiv aus dem Aufstiegsrennen

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Autor: KURT MING

Fussball 2. Liga Sowohl für den FC Plaffeien als auch für Vully war die Saison drei Runden vor Schluss nach oben und nach unten bereits so gut wie gelaufen. Dies Tatsache färbte sich auf das Spiel auf dem wunderschönen Terrain am Murtensee ab.

Zwar ging man hüben wie drüben 90 Minuten lang forsch zur Sache, was Schiri Zingg mit mehr als einem halben Dutzend gelber und einer roten Karte streng pfeifend bestrafte, aber am Schluss konnten beide Teams mit der Punkteteilung leben. Aufgrund der vielen Torchancen auf beiden Seiten hätten allerdings auch noch mehr als nur zwei Treffer fallen können. In der ersten Halbzeit hatte der welsche Platzklub mehr vom Spiel, nach dem Tee zeigten dann die Sense-Oberländer mit einigen schönen Spielzügen, dass sie in der Liga nach wie vor zu den Spitzenmannschaften gehören. Mit viel Kampfgeist und einer Portion Glück brachte das Team vom verletzten Spielertrainer Charles Wittl das Unentschieden über die Zeit.

Ersatzspieler kamen auf beiden Seiten zum Zug

Weil auf beiden Seiten ein paar Spieler wegen Verletzungen und Sperren fehlten, kamen an diesem herrlichen Vorsommerabend auch mal ein paar Ersatzspieler zum Einsatz. Beim Gast vertrat Thomas Bielmann Stammgoalie Wingeier gut, gegen das Kopfballgegentor konnte er nichts ausrichten. Klar, dass sich die verschiedenen Absenzen zwischenzeitlich auf das Mannschaftsspiel auswirkten, trotzdem versuchten beide Mannschaften möglichst schnell den direkten Weg aufs Tor.

Im ersten Umgang musste Bielmann nach einer halben Stunde mit einer Fussabwehr allein gegen Da Cunha retten. Auf der Gegenseite vergab Aebischer zweimal aus kurzer Distanz die mögliche Führung der Sensler.

Hitzige Schlussphase

Die zweite Halbzeit war dann viel intensiver und interessanter. Zuerst konnte Goalie Hediger gegen Käser noch zum Corner retten (47.), dann aber traf Plaffeiens neuer Center mit einem wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel zum 0:1. Die Reaktion der Welschen liess nicht lange auf sich warten, zehn Minuten später glich Vully aus. Die Abwehr von Trainer Baeriswyl brachte einen hohen Ball im Fünferraum nicht aus der Gefahrenzone, und ausgerechnet der kleinste Spieler auf dem Feld, Fabio Da Cunha, köpfte ein. Kurz danach musste Vullys Spielmacher Gilles Guillaume nach einem weiteren Foul frühzeitig in die Kabine. Plaffeien versuchte in Überzahl noch den Siegestreffer zu erzielen, seine Schüsse waren aber zu unplatziert. So endete dieses drittletzte Meisterschaftsspiel mit einem «Gestellten», und beiden Teams konnten danach ohne schlechtes Gewissen ins Feldschiessengeschäft steigen. Allerdings ist es mit dieser Niederlage für Plaffeien selbst rechnerisch nicht mehr möglich, das erstplatzierte Kerzers noch einzuholen.

Vully – Plaffeien 1:1 (0:0)

Terrain de Chablais: 80 Zuschauer. – SR: François Zingg.

Tore: 63. Käser 0:1, 73. Da Cunha 1:1.

Vully: Hediger; Prélaz, Benninger, Derron, Ruegsegger; Y. Lauper, Guillaume, Brülhart, Y. Chavet; N. Javet (70. Chuad), Da Cunha (92. Bachmann).

Plaffeien: Bielmann; Waeber, Brügger, Schumacher, Clement (31. Beyeler); H. Lauper, Dietrich, Piller, Bertschy (60. A. Schrag); Aebischer, Käser.

Bemerkungen: 76. Ampelkarte gegen Guillaume (Vully).

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