Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Plaffeien war mit dem Punkt zufrieden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Fussball 2. Liga – Farvagny war ein starker Gegner

Autor: Von STEFAN MEUWLY

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. So oder so ähnlich erging es jenen Zuschauern, welche die Anfangsphase dieses Verfolgerduells verpassten. Die Matchuhr war noch keine zwei Minuten eingeschaltet, da zappelte der Ball bereits im Tor des Plaffeier Hüters Wingeier. Ein scharf getretener Freistoss von Piller wurde im Strafraum von Torjäger Joye noch entscheidend abgelenkt. Dieser frühe Rückstand war so gar nicht nach dem Gusto von Plaffeiens Trainer Baeriswyl: «Nach zwei Minuten einen Treffer zu kassieren ist natürlich sehr unglücklich. In dieser Phase war es aber wichtig, dass meine Jungs vorsichtig agierten und dem Gegner nicht gleich ins offene Messer liefen.» Entsprechend mager fielen denn auch in der Folge die Offensivaktionen beider Teams aus. Zumindest für den männlichen Teil der Zuschauer blieb so der Anblick der charmanten Linienrichterin der Höhepunkt der ersten Hälfte.

Tempoerhöhung Plaffeiens

Nach dem Pausentee war dann endlich ein aktiveres Plaffeien zu sehen. Die Kadenz wurde erhöht und der Gegner vermehrt zu Fehlern gezwungen. Die Angriffe trugen aber oftmals den Makel des Zufälligen. Nicht so in der 56. Minute: Eine Hereingabe von der rechten Seite wurde von Ronny Brügger per Kopf verlängert und landete vor den Füssen von Simonov, der mühelos zum Ausgleich einschieben konnte. Das Spiel war nun so richtig lanciert, und es folgten Torchancen auf beiden Seiten. Bei Plaffeien sorgte speziell der nimmermüde Kämpfer Brügger für ständige Unruhe in der gegnerischen Abwehr.Nach der Ampelkarte gegen Farvagny-Regisseur Piller (68.) stiegen die Siegeschancen Plaffeiens noch zusätzlich. Eine ausgezeichnete Möglichkeit besass der eingewechselte David Brügger in der 80. Minute: Sein Freistoss nahe der Strafraumgrenze landete aber an der Lattenoberkante. Auch in der Nachspielzeit hatte Plaffeien durch Schrag und Simonov noch zwei gute Abschlussmöglichkeiten. Es blieb aber letztlich bei diesem verdienten Unentschieden.Ein Unentschieden, mit dem Trainer Magnus Baeriswyl gut leben kann: «Wir haben in der ersten Hälfte lange gebraucht, um den Rhythmus zu finden. Wir konnten dann aber das Tempo erhöhen und erarbeiteten uns gute Torchancen. Das Spiel war intensiv und stand ständig auf der Kippe. Wir haben dann in der Schlussphase alles nach vorne geworfen, um den Siegestreffer zu erzwingen. Trotz diesem Chancenplus denke ich, dass die Punkteteilung in Ordnung geht, denn Farvagny war ein starker Gegner.»

Plaffeien – Farvagny 1:1 (0:1)

Sellen. 280 Zuschauer. SR: Domenico Pezzella. Tore: 2. Joye 0:1, 56. R. Brügger 1:1Plaffeien: Wingeier; Schumacher (34. Rindlisbacher), R. Fontana, S. Fontana, Beyeler; Lauper (57. I. Dietrich), Bertschy, B. Dietrich (65. D. Brügger), Schrag; R. Brügger, Simonov.Farvagny: Piccand; Albertin, Rusca, Eltschinger, Rime; Diogo (73. Ferreira), Piller, Baeriswyl, Galley (83. Girona); Joye (69. Raemy), Gabriel.Bemerkungen: Verwarnungen: 30. Galley, 51. Piller (beide Foulspiel), 52. Eltschinger und Simonov (beide Unsportlichkeit), 60. Bertschy (Ball wegschlagen). 68. Gelb-Rot für Piller (Foulspiel). 80. Lattenschuss D. Brügger.

Mehr zum Thema