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Plaffeien will Hochwasser und Kiesablagerungen ein Ende setzen

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Autor: karin aebischer

«Für uns ist das ein grosses und sehr wichtiges Projekt, das wir endlich in Angriff nehmen wollen», sagt der Plaffeier Ammann Otto Lötscher zu den geplanten Arbeiten im Bereich Burstera-Chretza und im Rohrmoos. Der Bursterabach, aber auch die Warme Sense seien in diesem Gebiet schon mehrmals über die Ufer getreten und hätten dabei Strassen überflutet. Bereits nach den grossen Unwettern im Jahre 1997 sei ein Projekt ausgearbeitet und dann an der Gemeindeversammlung vom 31. März 2000 genehmigt worden. «Seither wurde das Projekt jedoch an die neuen Gegebenheiten und an die Naturgefahrenkarte Voralpen 2005 angepasst, was einen neuen Gemeindeversammlungsbeschluss bedingt», erklärt Otto Lötscher.

Rohrmoos renaturieren

Wegen Überschwemmungen, Kiesablagerungen oder wegen des Rohrmooses als Naturschutzgebiet sind die Warme Sense im Bereich Burstera-Chretza sowie das Rohrmoos in der Gemeinde Plaffeien seit Jahren ein Thema. Wie der Gemeinderat in seiner Botschaft im Hinblick auf die Gemeindeversammlung schreibt, sind diese Problemfelder nach wie vor nicht gelöst. Deshalb wird den Bürgerinnen und Bürgern morgen Freitagabend ein umfangreiches Projekt präsentiert, das den Wassergefahren vorbeugen sowie das Gebiet Rohrmoos renaturieren und damit aufwerten soll.

Das Projekt beinhaltet nebst Revitalisierungsmassnahmen im Bereich Rohrmoos auch Verbauungsmassnahmen beim Bursterabach, beim Hapferevorschisbächli, bei der Warmen Sense zwischen der Burstera- und der Chretza-brücke sowie unterhalb dieser. Die Bursterabrücke soll neu gebaut und ihre Durchlaufkapazität damit erhöht werden. Mit einem neuen Geschiebesammler oberhalb der Bursterabrücke sowie mit periodischem Ausbaggern sollen weitere Kiesablagerungen unterhalb der Brücke verhindert werden. Damit würden die von den kantonalen Amtsstellen nur ungern bewilligten Kiesentnahmen entfallen.

Die durch Überschwemmungen gefährdeten Gebäude in den Quartieren Burstera und Chretza sollen damit besser geschützt werden. Auch der Senselauf soll natürlicher angelegt und die Wasserzufuhr des Rohrmooses verbessert werden. Diese Neuerungen bedingen Auszonierungen. «Es handelt sich dabei jedoch nur um kleine Einzelparzellen», sagt Otto Lötscher. Genehmigt die Versammlung morgen das Geschäft, wird der Gemeinderat das Projekt den betroffenen Grundeigentümern im Januar noch einmal vorstellen und es daraufhin öffentlich auflegen. «Ich hoffe, dass wir im Frühjahr mit den Arbeiten starten können», so Otto Lötscher.

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