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Plaffeiens Aufstiegstraum ist geplatzt

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Autor: Christophe Zürcher

Fussball 2. Liga Im Stade de la Gérine stand am Samstagabend eine äusserst vielversprechende Affiche an. Im vorletzten Saisonspiel trat die drittplatzierte Heimmannschaft gegen den punktgleichen FC Plaffeien an, welcher aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Rang vier lag. Beide Teams wollten unbedingt punkten, um in Reichweite des zweiten Platzes zu bleiben, welcher gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die 2. Liga Interregional ist.

Marly legt vor

Von Anfang an zeigten die beiden Mannschaften, dass die hohen Erwartungen durchaus berechtigt waren. Erst köpfte Marly-Verteidiger Clément nach einer Ecke knapp am Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite hätte Messerli die Gäste kurz darauf in Führung schiessen müssen: Sein schönes Dribbling dauerte aber zu lange, sodass der Ball am Aussennetz landete. Chancen gab es auch in der Folge hüben wie drüben, vorerst fehlte aber die Konsequenz im Abschluss.

Die richtige Visiereinstellung fanden die Stürmer des Heim-teams in der 21. Minute: Sah Nelly setzte sich über links durch, legte mustergültig auf Partner Al Richani zurück und dieser hatte keine Mühe, Win-geier zum 1:0 zu überwinden. Diese Führung verlieh dem FC Marly Sicherheit, sodass er sich nach 25 Minuten ein leichtes spielerisches Überge-wicht erarbeiten konnte. Die Gastgeber zeigten einige schöne Passfolgen und der gross aufspielende Brice Sah Nelly beschäftigte mit seiner Agilität und guten Technik oft gleich mehrere Abwehrspieler. Der Ausbau der Führung gelang jedoch nicht.

Plaffeier Hoffnung währt nur kurz

Dies sollte sich rächen, denn um die 40. Minute herum kam Plaffeien zu mehreren Torchancen nach Standardsituationen, wovon es schliesslich eine zum Ausgleich nutzte: Bielmann netzte nach einem Eckball aus kurzer Distanz ein. Beinahe hätte das Heimteam im Gegenzug zurückgeschlagen, doch Sah Nellys Ablenker wurde von Wingeier in Eishockeygoalie-Manier mit den Beinen pariert. Drei Minuten darauf musste der Gästetorwart dennoch zum zweiten Mal hinter sich greifen. Der völlig freistehende Richard hatte eine Corpataux-Flanke volley genommen und zur erneuten Führung des FC Marly getroffen.

Unmittelbar nach der Pause zeigten sich die Hausherren aktiver und bauten prompt ihre Führung aus: Schiedsrichter Lourenco hatte ein Handspiel eines Plaffeier Verteidigers gesehen und Yurdakul verwertete den fälligen Handspenalty. Ein weiteres Tor gelang dem Heimteam nicht, weil es zu fahrlässig mit seinen Chancen umging.

Bemüht, aber glücklos

Plaffeien gab sich trotz der beiden Nackenschläge vor und nach der Pause nicht auf und zeigte grossen Einsatzwillen. Belohnt wurden die Oberländer in der 73. Minute mit Bielmanns sehenswertem Absatztor. Zu mehr reichte es aber nicht, obwohl Schrag und Käser die Marly-Verteidiger mit ihren Dribblings oft schlecht aussehen liessen.

Mit dem FC Marly gewann letztlich das Team, welches die technisch feinere Klinge führte und vor allem im Zusammenspiel überzeugender agierte. Bei einem Sieg mit gleichzeitigem Ausrutscher von Farvagny-Ogoz am letzten Spieltag könnte Marly den begehrten Aufstiegsplatz noch erreichen.

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