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Plaffeiens stehende Bälle

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Autor: Bruno Grossrieder

Fussball 2. LigaEs war alles andere als leicht, gegen die technisch ausgezeichneten Einzelspieler Richemonds zum Sieg zu kommen. Die Sensler brauchten denn auch eine Viertelstunde, um sich auf die etwas konfuse und umständlich wirkende Spielweise der Einheimischen einzustellen. Mit weiten Zuspielen aus der Verteidigung heraus wurden die schnellen Stürmer immer wieder mit guten Bällen versorgt. Besonders Tavares und Bakuba waren in dieser Phase ein ständiger Gefahrenherd für die Oberländer. Kaum war das Spiel angepfiffen, hätte ein solcher überraschender Spielzug ins Auge gehen können. Verteidiger Wuilloud hatte Bakuba freigespielt, der allein auf Torhüter Wingeier losziehen konnte. Er wirkte aber eine Spur zu eigensinnig und brachte den Ball nicht im Tor unter. Mit zunehmender Spieldauer kam Plaffeien besser ins Spiel und somit auch zu Torchancen. Es brauchte aber zwei stehende Bälle, um zu den Führungstoren zu kommen. Der junge Florian Burri erkämpfte sich an der Grundlinie einen bereits verloren geglaubten Ball. Der daraus resultierende Eckball zirkelte Frédy Piller in den Strafraum, und Yanik Aebischer beförderte den Ball mit einem wuchtigen Kopfstoss in die Maschen (15.). Kurz vor Halbzeit konnte Burri nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Freistoss schoss Piller (wie früher Michel Platini) über die Mauer in das Lattendreieck. Kurz vorher hatte Torhüter Wingeier seine Leute nach einem Schuss von Tavares mit einer Glanzparade im Spiel behalten.

Die Taktik ging auf

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war Richemond mehrheitlich spielbestimmend. Die Leute von Ex-SCD-Trainer Waeber spielten aber zu eigensinnig. Ganz anders die Sensler. Nach einer Kombination über Bertschy, Dietrich und Vogelsang brauchte es eine Glanzparade von Torhüter Clement, um den Schuss von Piller abzuwehren (53.). Zehn Minuten später verfehlte der aufgerückte Rindlisbacher nach einem Freistoss von Piller nur knapp das dritte Tor. Dieses fiel aber doch noch. Ausgerechnet dem eingewechselten Juniorenspieler Yves Käser gelang mit einem herrlichen Kopfstoss sein erstes 2.-Liga-Tor. «Unsere Taktik ist sehr gut aufgegangen», sagte der zufriedene Trainer Magnus Baeriswyl.

Richemond – Plaffeien 0:3 (0:2)

Guintzet; 250 Zuschauer; SR: Malesevic. Tore: 15. Aebischer 0:1, 41. Piller 0:2, 72. Kaeser 0:3.

Richemond: Clément; Mbengi, Wuilloud, Grobety, Rotzetter (68. Da Silva); Pelle (46. Pompini), Tavares, Nsamu, Toko; Sefa (76. Okur), Bakuba.

Plaffeien: Wingeier, Waeber, Rindlisbacher, Brügger, Clement; Vogelsang (74. Lauper), Piller, Bojan Dietrich, Bertschy; Burri (60. Kaeser), Aebischer (83. Andy Schrag).

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