Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Plan B fürs Weihnachtsessen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Weihnachtsessen ist gestrichen. Was nun? Vor dieser Frage stehen Betriebe in der ganzen Schweiz. Denn mit einem Weihnachtsessen bedanken sich Arbeitgeber bei ihren Angestellten. Einige haben sich für ihre Mitarbeiter jedoch bereits Alternativen überlegt.

Online Essen

Vorspeise: eine Pastinaken-Cremesuppe mit Süsskartoffeln. Hauptspeise: Ratatouille mit Gemüse, Couscous und Rindfleisch. Dessert: Spekulatius mit Himbeere. Das ist das Menü für das Weihnachtsessen der Lehrpersonen und des Abwartsteams der Primarschule Alterswil. Es wird jedoch nicht wie in den vergangenen Jahren in der grossen Runde in einem Restaurant gegessen, sondern alle essen bei sich zu Hause. «Nachdem klar war, dass wir unser jährliches Weihnachtsessen nicht wie gewohnt würden durchführen können, haben wir ziemlich schnell eine Alternative gefunden», sagt Karin Dach, Primarlehrerin in Alterswil. Am Abend des 11. Dezember treffen sich die Lehrpersonen und das Abwartsteam zum gemeinsamen Essen – via Zoom. «Alle erhalten das Rezept für das Menü im Vorhinein. Wir kochen das Menü separat zu Hause, und dann gehen wir online, um gemeinsam zu essen.»

Auch das Energieunternehmen Groupe E hat für seine Mitarbeiter etwas geplant. «Normalerweise haben wir ein Weihnachtsfest pro Einheit», sagt die Kommunikationsverantwortliche von Groupe E, Nathalie Salamin. Dieses Jahr verzichtet das Unternehmen auf ein Weihnachtsfest, will seine Mitarbeiter für ihre Arbeit aber trotzdem belohnen und sich bei ihnen bedanken. «Alle erhalten ein Geschenk, das wir gerade vorbereiten», sagt sie. Die Mitarbeiter in Freiburg sollen Karyion-Gutscheine erhalten. Damit will sich das Energieunternehmen nicht nur bei seinen Angestellten bedanken, sondern auch der lokalen Wirtschaft etwas Gutes tun.

Ganz freier Heiligabend

Das Unternehmen CSD Ingénieurs organisierte in den vergangenen Jahren immer ein grosses Weihnachtsfest für alle 800 Mitarbeiter der 30 Standorte in der Schweiz, Deutschland, Belgien, Italien und Litauen. Wegen der gesundheitlichen Krise ist das Weihnachtsfest dieses Jahr gestrichen, und das Unternehmen setzt ebenfalls auf Geschenke als Alternative. «Die Mitarbeiter wissen noch nicht, was sie erhalten werden. Es wird eine Überraschung», sagt Daniel Signer, Kommunikationsleiter von CSD Ingénieurs. Zusätzlich zum Geschenk wird das Unternehmen seinen Angestellten am 24. Dezember den ganzen Tag freigeben und nicht nur den halben Tag.

Weihnachtsessen

«Der Austausch mit den Kollegen ist wichtig»

Traditionelle Weihnachtsessen mit dem gesamten Betrieb werden dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie wohl ausbleiben. Doch besonders in Zeiten von Homeoffice und einer gesundheitlichen Krise sei der Austausch mit den Arbeitskollegen auf einer anderen Basis von zentraler Bedeutung, sagt Daniel Bürdel, stellvertretender Direktor des Freiburger Arbeitgeberverbands. «Es ist wichtig, dass sich ein Arbeitgeber erkenntlich gegenüber seinen Mitarbeitern zeigt», sagt er. Es gebe auch Alternativen zu Weihnachtsessen. So könnten Arbeitgeber Gutscheine oder Geschenkkörbe verschenken. Ebenfalls möglich wäre es, einen Anlass zu organisieren, der draussen stattfindet, oder das Weihnachtsessen direkt auf nächstes Jahr zu verschieben und nachzuholen. «Jetzt ist Kreativität gefragt. Es ist nicht einfach, etwas zu organisieren», sagt Bürdel.

km

 

Gastronomie

«Das Weihnachtsessen ist ein grosses Geschäft»

Nicht nur die Betriebe und die Arbeitgeber sind davon betroffen, dass sie jetzt keine klassischen Weihnachtsessen durchführen können, sondern im Besonderen auch die Restaurantbetreiber. In vielen Fällen wurden die Weihnachtsessen schon viele Monate im Voraus organisiert und Tische reserviert. «Für uns Wirte ist das Weihnachtsessen ein grosses Geschäft. Dieses Jahr wird es wegen des Ausfalls grosse Verluste geben», sagt Hans Jungo, Vizepräsident von Gastro Freiburg. Mittlerweile haben die meisten Unternehmen ihre Weihnachtsessen storniert. Jungo geht jedoch davon aus, dass mit der Wiedereröffnung der Restaurants einige wenige kleinere Unternehmen dem traditionellen Weihnachtsessen trotz allem treu bleiben werden. «Die meisten werden für ihre Angestellten jedoch etwas anderes organisieren. Die Menschen haben Respekt vor der Krise», sagt er.

km

 

 

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen