Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Plan gegen Mikroverunreinigungen ist zur Umsetzung bereit

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mikroverunreinigungen können in den heutigen Abwasserreinigungsanlagen (ARA) nicht oder nur teilweise zurückgehalten werden. Chemische Verbindungen gelangen so in die Gewässer und können sich bereits in tiefen Konzentrationen negativ auf die Wasserqualität auswirken, schreibt das kantonale Amt für Umwelt in einer Mitteilung. Die Bundesgesetzgebung verlangt deshalb von den ARA ab einer gewissen Grösse Massnahmen zur Elimination der Mikroverunreinigungen. Es können auch kleinere ARA betroffen sein, die einen gewissen Einfluss auf Gewässer oder Trinkwasserreserven haben.

Nun hat das kantonale Amt für Umwelt eine Planung für das ganze Kantonsgebiet veröffentlicht. Wie das Amt schreibt, ging dieser Planung eine lange Vorbereitungszeit voraus. Seit 2010 arbeitet das Amt an einer kantonalen Strategie. Dabei wurden der Zustand der 25 bestehenden Kläranlagen, das Potenzial von Zusammenschlüssen sowie die Auswirkungen auf die Fliessgewässer beurteilt (die FN berichteten).

Die nun vorgestellte Planung berücksichtigt bereits laufende Projekte zur Regionalisierung der ARA. Auch trägt sie der Gewässerbewirtschaftung Rechnung.

Gemäss dem Plan sollen bis ins Jahr 2040 acht ARA aufgewertet werden, um die Mikro­verunreinigungen zu eliminieren. 13 ARA werden an eine andere Freiburger oder Waadtländer ARA angeschlossen, welche die verlangte Reinigungsstufe aufweist. Zwei ARA bleiben ohne eine solche Reinigungsstufe, und eine ARA wird mit einer Anlage ohne diese Reinigungsstufe fusioniert. Mit diesen Massnahmen wird das Ziel erreicht, 90 Prozent der Bevölkerung an eine ARA anzuschliessen, die Mikroverunreinigungen eliminiert.

Laut dem Amt für Umwelt werden die Kosten für die notwendigen Arbeiten auf 89 Millionen Franken geschätzt, 66 Millionen davon finanziert der Bund. Das Amt präzisiert, dass es sich dabei einzig um Massnahmen zur Elimination der Mikroverunreinigungen handelt. Erneuerungen und Erweiterungen der ARA oder Regionalisierungsprojekte sind in dieser Summe nicht enthalten.

Die Planung wird in nächster Zeit in den Bezirken präsentiert. Die Planung sei allerdings provisorisch und werde regelmässig aktualisiert, teilt das Amt mit. Sie werde namentlich aufgrund der Stellungnahmen rund um den kantonalen Richtplan angepasst.

uh

Mehr zum Thema