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Pläne für Sanierung liegen auf

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Dorfstrasse in Ulmiz ist in einem schlechten Zustand. Vor rund drei Jahren fasste der Gemeinderat eine Sanierung ins Auge. Ab Montag liegen die Projektpläne sowohl im Gemeindesaal des Schulhauses in Ulmiz als auch beim Oberamt in Murten 30 Tage lang öffentlich auf.

Konkrete Absichten, Einsprache gegen das Vorhaben zu erheben, sind dem Ulmizer Ammann Beat Aeberhard nicht bekannt. «Bei so einem grossen Projekt rechnen wir aber schon mit Einsprachen.» Sei dies gegen die Linienführung der Strasse, gegen die Trottoirs oder vielleicht auch gegen die Massnahmen zur Verlangsamung des Verkehrs, «wobei es ja eines der Hauptanliegen aus der Bevölkerung war, dass die Fahrzeuge langsamer durch das Dorf fahren», betont Aeberhard. Deshalb rechne er nicht mit Einsprachen in diesem Punkt. Vorgesehen sind Verengungen der Strasse, um den Verkehr abzubremsen.

600 000 zum Ersten

Der Plan des Gemeinderats sieht vor, dass im September die erste Bauetappe beginnt: «Die heikleren Punkte, wie zum Beispiel die Erweiterung des Trottoirs, betreffen spätere Etappen», sagt der Ammann. «Wir hoffen, dass wir im September beginnen können, auch wenn vielleicht noch Einspracheverhandlungen geführt werden müssen.» Insgesamt sind vier Etappen geplant.

 Kosten wird das Projekt laut Voranschlag rund 2,3 Millionen Franken und ist damit für das 400-Seelen-Dorf eine happige Investition: «Die erste Etappe kostet rund 600 000 Franken; dies können wir dank der guten Abschlüsse in den letzten Jahren mit eigenen Mitteln finanzieren.» Auch die zweite Etappe könne die Gemeinde finanziell selber stemmen; für die dritte und vierte hingegen müsse sie wohl Geld aufnehmen.

Die Ulmizer Bürger hatten bereits im Frühling 2013 an der Gemeindeversammlung Ja gesagt zu den 2,3 Millionen Franken. Neben der Sanierung des Strassenbelags ist auch die Erneuerung der Kanalisation inklusive Schlammsammler Teil des Projekts. Zudem ist auch eine Erweiterung der Trink- und Löschwasserleitung vorgesehen.

 Strassensperrung muss sein

Die Dorfstrasse führt mitten durch die Gemeinde, täglich fahren rund 1000 Fahrzeuge durch Ulmiz. Etwa 100 dieser Fahrzeuge sind Lastwagen. Während der Sanierung ist die Dorfstrasse gesperrt, der Verkehr wird über den Hübeliweg umgeleitet. «Es werden Ampeln aufgestellt, der Verkehr wird einspurig geführt», so Beat Aeberhard.

Viele Anwohner haben keine Freude daran, «aber es geht nicht anders». Aeberhard hofft, dass viele Autofahrer das Dorf während der Strassensperrung wegen der Wartezeiten meiden. Wie lange die Umleitung andauern wird, kann Aeberhard nicht genau sagen. Durch die komplette Sperrung der Strasse könnten die Arbeiten jedenfalls rascher vorangehen. «Rettungsfahrzeuge müssen aber ständigen Zugang haben», fügt der Ulmizer Ammann hinzu.

Infoabend zum Projekt:24. März, 20 Uhr im Gemeindesaal im Schulhaus Ulmiz.

Schwerverkehr: 40-Tönner beschädigen Nebenstrasse

N icht nur die Ulmizer Dorfstrasse, auch eine Nebenstrasse zwischen Ulmiz und der bernischen Nachbargemeinde Kriechenwil ist sanierungsbedürftig. Die rund vier Meter breite Nebenstrasse führt entlang der Bibera durch eine fast idyllische Landschaft und wird häufig von schweren Lastwagen genutzt. Grund dafür sind offenbar die GPS-Systeme. Die Strasse leidet, doch etwas dagegen zu unternehmen gestaltet sich laut dem Ulmizer Ammann Beat Aeberhard schwierig: «Wir haben die GPS-Anbieter informiert, dass es keinen Sinn macht, die 40-Tönner auf diese Nebenstrasse zu leiten – geholfen hat es aber nicht viel.» Dass die Fahrer auf diese Strecke geleitet würden, liege wohl an der niedrigen Eisenbahnbrücke in Gümmenen. «Diese ist für grosse Fahrzeuge nicht passierbar», sagt Aeberhard. Deshalb schlage das GPS wohl den Weg über Kriechenwil und Ulmiz als Verbindung von Laupen Richtung Seeland vor, statt die Route auf der Kantonsstrasse über Gümmenen. «Diese Strasse ist aber nicht dafür gemacht.» emu

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