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Planung für den Hochwasserschutz an der Taverna kommt voran

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Autor: Anton Jungo

In den letzten Tagen sind bedrohliche Sommergewitter über die Gegend hinweggezogen. Auch die Wetterprognosen versprechen keine Besserung. Ein Anwohner der Taverna im Mülital hat sich in einem Brief an den Gemeinderat von Wünnewil-Flamatt gewandt. Er zeigt sich darin besorgt und auch verärgert darüber, dass die geplanten Hochwasserschutzmassnahmen nicht vorankommen.

Baubewilligung eingetroffen

Eine Rückfrage beim Gemeindebauamt zeigte, dass die Gemeinde seit dem 2. Juli 2009 im Besitz der Baubewilligung für das Hochwasserschutz-Projekt ist. Am 20. April 2007 hatte die Gemeindeversammlung das Projekt und einen Kredit von 7,4 Millionen Franken bewilligt.

Ein Unwetter, das am 7. August 2007 über die Gegend hereinbrach, führte zu Überschwemmungen im Mülital und in Flamatt. Es zeigte die Dringlichkeit der Schutzmassnahmen.

Notmassnahmen sind ausgeführt

Wie Marius Cotting, Leiter des Gemeinde-Bauamtes, am Freitag erklärte, hat die Gemeinde in einer Art Notprogramm Arbeiten, die im Hochwasserschutz-Projekt vorgesehen sind, vorgezogen. So wurde bei der Mühle Flamatt das Wehr entfernt, das Fundament der reformierten Kirche in Flamatt abgesichert, in Felsenegg ein neuer Fussgänger-Steg erstellt und an zwei Stellen entlang der Taverna die Kantonalstrasse beziehungsweise der Ara-Verbandskanal gesichert.

Das Hochwasserschutz-Projekt umfasst weitere Verbauungen an der Taverna, aber auch die Erstellung von zwei Meteorwasser-Rückhaltebecken sowie einen neuen Lauf der Taverna nach dem Chrummatt-Tunnel in Flamatt. Dies bedingt eine neue Brücke auf der Kantonalstrasse.

Auch Kanton betroffen

Wie Marius Cotting weiter ausführt, laufen die Arbeiten am Projekt zurzeit auf zwei Ebenen weiter. Die Gemeinde ist Bauherrin für das Hochwasserschutz-Projekt und der Kanton ist für das Brückenprojekt verantwortlich.

Die Gemeinde bereitet zurzeit die Dossiers für die Ausschreibung der Projektleitung vor.

Botschaften werden vorbereitet

Das kantonale Tiefbauamt seinerseits arbeitet gemäss Kantonsingenieur André Magnin zuhanden des Staatsrates beziehungsweise des Grossen Rates die Botschaften für die Subventionierung des Hochwasserschutz-Projektes aus. Die Massnahmen werden vom Bund wahrscheinlich zu rund 40 Prozent und vom Kanton zu rund 30 Prozent subventioniert.

Der Kanton ist zudem an der Ausarbeitung des Brückenprojektes und des entsprechenden Kreditbegehrens. Dieses Dossiers sei nicht einfach, betont André Magnin. Teils betreffe das Brückenprojekt den Hochwasserschutz und teils den Strassenbau.

Der Kantonsingenieur geht davon aus, dass der Staatsrat die Botschaften im kom-menden Herbst behandeln wird. Sie dürften Ende Jahr im Grossen Rat behandelt werden.

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