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Plasselb feierte 100-Jahr-Jubiläum der politischen Gemeinde

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Mit einem grossen Dorffest feierte Plasselb am Samstag sein 100-jähriges Bestehen. Der Ort, der schon lange als Pfarrei bestand, wurde 1921 zu einer politisch eigenständigen Gemeinde.

Das Wappentier Plasselbs, ein gelber Hirsch auf schwarz-weissem Hintergrund, heisst die Gäste auf dem Festplatz im Schulareal willkommen. Ponys laden Kinder zu einer Reitrunde ein. Danach können sie sich auf der Springburg austoben.

Für Klein und Gross gab es am Jubiläumsfest verschiedene Angebote.
Aldo Ellena

In der Mehrzweckhalle sind lange Tische festlich angerichtet. Platz genommen hat auch August Brünisholz. Er erinnert sich:

Früher gab es Grossfamilien. Wir waren 16. Im Sommer verbrachten wir mehrere Monate in den Bergen.

Er gibt noch eine Geschichte aus der Vergangenheit zum Besten: Früher wurden die Plasselber Geissschwänzler genannt, weil Plasselb ein armer Ort war. «Wenn ein Jäger in das Dorf kam, steckte er sein Taschentuch nur zur Hälfte in die Tasche. Das Ende schaute raus. Dafür bekam er von einem Plasselber einen Chlapf. Auf diese Weise wurde ihm sein freches Auftreten vergolten.»

Anziehungspunkt Schule

Am Tisch sitzt auch eine gebürtige Plasselberin und meint: «Ich bin gespannt auf das Buch von Imelda Ruffieux.» Die Festschrift heisst: «Gemeinde Plasselb 100 Jahre 1921-2021 – Chronik.» Stolz präsentiert Syndic Michael Rumo das Werk und weist besonders auf das Kapitel Schule hin: 

Die Schule ist äusserst wichtig. Sie zieht junge Familien an und ist für die Entwicklung der Gemeinde von grosser Bedeutung.

Das Fest findet wegen Corona mit einem Jahr Verspätung statt. Für den Syndic ist der Anlass auch deshalb von Bedeutung, weil die Behörden in direktem Kontakt zu vielen Bürgerinnen und Bürgern stehen können, wie er gegenüber den FN sagt.

Viel Gewerbe

Plasselb verfügt gemäss Syndic Rumo über 29 Vereine und 41 Gewerbebetriebe. Etliche von ihnen nehmen am Festmarkt teil. Der Vinzenzverein bietet Brezeln an. Eveline Zbinden führt die Boutique Trötrö im Dorf, wo sie selber genähte Kleider verkauft.

Antonia Buchs-Ruffieux hat ein Geschäft für Holzbildhauerei. Sie beschriftet auf Bestellung Holzplakate, etwa für Geburtstage, stellt aber auch Skulpturen her. Yannis Neuhaus zeigt auf dem Schulhausplatz seine Kollektion selbst gemachter Pralinen sowie das Weihnachtssortiment.

Rosen für die Betagten

Olivia Aeby steht für den Arbeiterverein KAB vor einem Häuschen.

Der Verein fördere das Miteinander im Dorf.

Der Verein verkauft Rosen. Die verkauften Rosen sollen später den Betagten im Altersheim übergeben werden.

Der Verkauf von Rosen für Betagte fand offenkundig grossen Anklang.
Aldo Ellena

Mit viel Musik und Theater wird der Tag abgeschlossen. Die Theatergruppe bietet Geschichten um das Gasthaus Jäger an, in welchem August Brünisholz oftmals sass. Heute ist das Lokal geschlossen.

Auch die Musik kam nicht zu kurz: Die Gebrüder Kolly sorgten am Fest für Unterhaltung.
Aldo Ellena

Mutig vorwärts

Den offiziellen Teil des Jubiläums absolvierte das Dorf bereits am Freitag. Unter den Geladenen waren Staatsratspräsident Olivier Curty, Staatsrat Didier Castella, Oberamtmann Manfred Raemy sowie die Syndics des Oberlands. Vereine und Dorfpolitiker schlossen den Kreis.

Die Botschaft von Syndic Rumo lautete an der Feier: «Wir haben mit Ehrfurcht auf das zurückgeblickt, was unsere Vorfahren geleistet haben.» Als Grussbotschaft gab er den Geladenen mit auf den Weg: «Wir müssen mutig und optimistisch in die Zukunft blicken.»

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