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Plasselb holt Leitungen auf öffentlichen Grund

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Risse, Lecks, Leitungsbrüche: Entlang der Falli-Hölli-Strasse und der Stras­se Farnera in der Gemeinde Plasselb weisen die Trinkwasserleitungen verschiedene Schäden auf. «Die Rohre sind intakt, aber in einem sehr schlechten Zustand», erklärte Gemeinderat Adrian Pürro an der ­Gemeindeversammlung vom Freitagabend. Die Gemeinde will die Leitungen deshalb sanieren. Die Herausforderung: Sie muss mehrere private Grundstücke aufgraben, um neue Trinkwasserleitungen zu verlegen. Bei der Falli-Hölli-Strasse verläuft die Leitung durch privaten Grund und quert drei Zufahrten von Liegenschaften. Dies ist auch bei der Quartierstrasse Farnera der Fall. «Der Gemeinderat hat sich deshalb entschieden, die Leitungen nicht in den privaten Parzellen zu ersetzen, sondern sie komplett in die Strasse zu verlegen», sagte Pürro. Dies habe zwar zur Folge, dass zusätzlich die Strassen aufgerissen und später neu asphaltiert werden müssten, in Zukunft aber keine Privatbesitzer mehr gestört würden.

«Referenz für die Zukunft»

Bei der Analyse durch Videoaufnahmen hat die Gemeinde zusätzlich festgestellt, dass sich vereinzelt Abwasser in den Rohren staut und bestimmte Anschlüsse technisch nicht korrekt ausgeführt sind. Der Gemeinderat will deshalb ein vollständiges Trennsystem einführen und die Kanalisation ersetzen. Das Projekt ist somit eine Gesamtsanierung der Infrastruktur, anstelle der Sanierung einzelner Leitungen. «Ich betrachte dieses Projekt auch als eine Referenz für die Zukunft», fügte Pürro an. Durch die gewonnen Erkenntnisse könne ein nächstes Projekt besser ausgeführt werden, und auch die Kosten seien besser abzuschätzen. Die Finanzkommission bezeichnete das Projekt als sinnvoll und empfahl der Gemeindeversammlung, das Kreditbegehren von rund 450 000 Franken zu genehmigen. Die 38 anwesenden Stimmbürger folgten dieser Empfehlung einstimmig.

Positive Jahresrechnung

Die laufende Rechnung und die Investitionsrechnung 2018 genehmigten die Plasselber ebenfalls einstimmig. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Mehrertrag von rund 5300 Franken bei einem Gesamtaufwand von rund 5,2 Millionen Franken. Der Verkauf von SBB-Tageskarten verlief nicht wie vorgesehen, sagte der Finanzverantwortliche René Bapst: Die Gemeinde nahm rund 22 300 Franken anstelle der budgetierten 28 000 Franken ein. «Wir haben beobachtet, dass die Tageskarten an den Wochenenden sehr gefragt sind, anfangs Woche ist die Nachfrage aber gering.» Ein Bürger wandte ein, dass es in den Gemeinden unterschiedliche Tarife gebe für die SBB-Tageskarten. Plasselb verlange 45 Franken, Tentlingen und Giffers beispielsweise 40 Franken. Zudem gebe es Gemeinden, bei denen eine Reservation bis zu sechs Monate im Voraus möglich sei – in Plasselb betrage diese Frist höchstens zwei Monate. «Dieses Angebot sollte zwischen den Gemeinden nicht in Konkurrenz stehen», sagte der Bürger. Er bat den Gemeinderat, abzuklären, ob es nicht möglich wäre, für alle Sensler Gemeinden eine einheitliche Regelung zu finden. «Wir nehmen dies gerne entgegen und werden es prüfen», antwortete Ammann Jean-Daniel Feller.

Frage nach dem Jäger

«Wie sieht es eigentlich mit unserer Gemeindewirtschaft aus?», fragte ein Bürger den Gemeinderat und bezog sich dabei auf das Restaurant Jäger – eine leer stehende, gemeindeeigene Liegenschaft. Der Gemeinderat habe sie ausgeschrieben und sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Mai einen Käufer oder einen Pächter zu finden, «leider ohne Erfolg», sagte René Bapst. Die Gemeindeexekutive werde sich nun beraten, was mit dieser Liegenschaft zukünftig geschehen solle.

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