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Plüss: «Immer noch ein richtig gutes Team»

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Das Schweizer Nationalteam reiste gestern mit einer Chartermaschine zusammen mit der kanadischen Mannschaft von Zürich nach Minsk–allerdings nicht frei von Problemen. Weil nicht alles Gepäck der beiden Mannschaften in den Laderaum passte, mussten die Taschen auf die freien Sitze in der Kabine verteilt werden. Der Verladeprozess dauerte so lange, dass der Flieger mit erheblicher Verspätung abhob. Trotzdem nahm sich Gottéron-Stürmer Benjamin Plüss gestern Abend nach der Landung in der weissrussischen Hauptstadt Zeit für ein Telefoninterview mit den FN.

 

 Benjamin Plüss, in den letzten beiden Testspielen gelang der Schweiz gegen Deutschland und Kanada kein einziges Tor. Was läuft momentan falsch in der Offensive?

Wir haben zu kompliziert gespielt. Wenn wir gegen Teams wie Russland und die USA eine Chance haben wollen, müssen wir einfacher und geradliniger spielen. Wenn wir einfach spielen und unseren grössten Trumpf, nämlich unseren Speed, in die Waagschale werfen, dann bin ich zuversichtlich.

 

 Zahlreiche Spieler haben für die WM abgesagt. Wie ist die Stimmung in dieser doch relativ neu zusammengewürfelten Mannschaft?

Es bringt nichts, allzu viel über die Spieler zu sprechen, die nicht da sind. Wir müssen das Beste daraus machen. Es ist sicher nicht die absolute Topmannschaft der Schweiz am Start, aber wir sind immer noch ein richtig gutes Team.

 

 Auch für Sie war es eine anstrengende Saison. Haben Sie ebenfalls mit dem Gedanken gespielt, auf die WM zu verzichten?

Nicht wirklich. Es ist immer schön, an einer WM dabei zu sein, und ich bin auch stolz darauf, nach einer guten Saison das Eishockeyjahr so beenden zu können.

 

 Wie beurteilen Sie Ihre Form?

 Ich fühle mich gut. Aber klar, wir haben die Vorbereitung nicht optimal abgeschlossen. Deshalb bin ich froh, dass das Turnier am Freitag endlich beginnt. Es ist auch gut, dass wir gleich auf Russland treffen. Es wird natürlich alles andere als leicht, Russland ist einer der Topfavoriten. Doch so wissen wir anschliessend definitiv, wo wir stehen.

 

 Für Sie ist es die zweite WM-Teilnahme nach 2011. Es dürfte zu Ihren Zielen gehören, im Alter von 35 Jahren Ihr erstes WM-Tor zu schiessen …

 Das wäre natürlich schön. Aber wichtig ist, dass die WM für das Team gut verläuft. Ziel muss es sein, den Viertelfinal zu erreichen. Danach können wir weiterschauen.

 

 Unterscheidet sich Ihre Rolle im Vergleich zu derjenigen, die Sie während der Saison bei Gottéron innehaben?

Schon ein bisschen. Bei Gottéron gehöre ich zu den absoluten Leadern. Hier in der Nationalmannschaft gibt es viele andere Leader. Das macht die Aufgabe für mich einfacher.

Nach Captain Mathias Seger sind Sie der zweitälteste Spieler des Teams. In Sachen Nationalmannschaftserfahrung hingegen stehen Sie bloss im Mittelfeld. Wo stehen Sie in der Teamhierarchie?

 Es herrscht nicht wirklich eine hierarchische Struktur in dieser Mannschaft. Wir wollen einfach zusammenhalten und versuchen, als Team zu bestehen. Aber wie gesagt, es ist schon ein bisschen anders als bei Gottéron. Es sind Spieler dabei, die über deutlich mehr internationale Erfahrung verfügen als ich.

 

 Welches sind die grössten Unterschiede zwischen den Spielen der Nationalmannschaft und denjenigen mit Gottéron in der NLA?

Das Level ist mit dem Nationalteam ungleich höher. Die Fehler werden rigoros ausgenützt und alle Mannschaften verfügen jeweils über vier gute, ausgeglichene Linien.

 

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