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Politik beherrscht das Marktgeschehen

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Wochenbericht

Aus Angst vor einer Eskalation der Ukraine-Krise halten die Aktienmärkte weltweit den Atem an. Verschärft wurde die Verunsicherung zudem durch die Genehmigung von US-Luftschlägen im Irak durch Präsident Barack Obama. Auch der Konflikt im Gazastreifen lässt viele Investoren an der Seitenlinie verharren. Dieser geopolitische Giftcocktail hat dazu geführt, dass sich die globalen Aktienmärkte weiterhin in tiefroten Zahlen präsentieren.

Der Schweizer Aktienmarkt konnte dank Nestlé (+1,92 %) ein noch grösseres Minus verhindern. Der Nahrungsmittelmulti präsentierte die Halbjahreszahlen und überraschte mit einem starken organischen Wachstum. Auch das Zahlenset der Zurich Insurance (+0,30 %) wurde am Markt honoriert. Die Zwischenberichte von Adecco (–5,50 %) und Swiss Re (–6,13 %) wussten nicht zu überzeugen. Beide Titel litten unter massiven Abgaben. Trotz einem guten Ergebnis im zweiten Quartal standen auch die Titel von Transocean (–4,88 %) markant im Angebot. Der Vermieter von Erdölbohrplattformen übertraf die Analystenerwartungen deutlich. Gelobt wurde speziell die strikte Kostenkontrolle. Unter dem Strich büsst der SMI im Wochenvergleich 1,61 Prozent oder 135,62 Einheiten auf 8274,65 Zähler ein. Damit ist praktisch der gesamte Jahresgewinn weggeschmolzen. Der SLI verliert 2,14 Prozent und schliesst bei 1246,61 Punkten, derweil sich der SPI um 1,81 Prozent auf 8178,20 Zähler reduzierte.

Roman Baumann,Vermögensverwaltung, Freiburger Kantonalbank, Tafers.

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