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Politik braucht Narren der Menschlichkeit

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Herrgott, mach um unser Ländli ein Wändli und lass den Asylanten-Tsunami an uns vorübergehen.

Alle Tage gibt es in Tafers und Plaffeien OS-Schüler-Tsunamis; in Freiburg zwei Mal im Jahr in der Poya-Kaserne ein Rekruten-Tsunami. War diese Informationsversammlung in Giffers ein «politischer Tsunami» mit zwei Gesellen, die das Handwerk des Aufheizens und Polterns gut verstanden? Kein Ruhmesblatt! Wo war ihre «menschliche» Seite?

Landauf und landab hat es im Sensebezirk Gebäude mit Türmen (keine Minarette). Die Glocken rufen Menschen zusammen. Selten gibt es dort eine Tsunami-Grösse, noch weniger ein Getöse. In diesen Gebäuden wohnt unter anderem die Goldene Regel: «Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.»

Wenn das Bürgerkomitee einen Quantensprung machen und damit den Spiess umdrehen würde in Richtung Zuneigung, Offenheit gegenüber den zukünftigen Guglera-Bewohnern, dann wäre das beste Reklame für den Sensebezirk. Hier lässt sich gut sein! Viel Leid wird mit den Zuzügern im Zentrum auch einziehen. Der Schreiber hat vor einiger Zeit in einem Asylzentrum mitgewirkt. Ob fünfzig oder dreihundert Bewohner eines Zentrums, es ist kein Schleck, auf so engem Raum leben zu müssen. Wie nötig haben diese Menschen Zeichen von offenen Herzen und Händen. Hasserfüllte Gesichter und gleichgültige haben sie schon zur Genüge erlebt.

Hoffentlich werden in Zukunft solche Informationsversammlungen nicht mehr zu «Carneval-Veranstaltungen» (Carneval = verdeutscht «Fleisch in Bewegung») aufgeheizt. Die Politik braucht Narren der Menschlichkeit und nicht Politclowns.

«Wie nötig haben diese Menschen Zeichen von offenen Herzen. Hasserfüllte Gesichter haben sie schon zur Genüge erlebt.»

 

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