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Politik: Der Staatsrat nimmt die Bedenken in Bezug auf den Kohlestrom ernst

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Seit Donnerstag läuft die Petition des Umweltkollektivs «Kohlestrom Nein». Das Kollektiv will eine Beteiligung der Groupe E am Kohlekraftwerk in Brunsbüttel wegen des massiven CO2-Ausstosses verhindern. Der Emissionsanteil der Groupe E bei Brunsbüttel würde gemäss den Opponenten dem CO2-Ausstoss von 125 000 Fahrzeugen oder 80 Prozent des Freiburger Autobestandes entsprechen. Die Petition verlangt vom Staatsrat (Kanton ist zu 78 Prozent am Aktienkapital der Groupe E beteiligt), dass er bei der Groupe E gegen das Vorhaben interveniert. Hängig ist auch eine Anfrage der SP-Grossrätin Antoinette Romanens. Sie will wissen, wie der Staatsrat zur sehr umstrittenen Kohlestromproduktion steht.

Wie Energiedirektor Beat Vonlanthen auf Anfrage versicherte, werde der Staatsrat noch vor den Sommerferien dazu Stellung nehmen. Infolge des Widerstandes in der Bevölkerung habe der Staatsrat die Groupe E bereits angehört. Aus unternehmenspolitischer Sicht sei das Vorgehen soweit verständlich. So habe die Groupe E den Auftrag, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Zudem sei es wichtig, dass beim Energiemix Transparenz geschaffen werde.

Klar sei aber auch, dass man über die energie- sowie umweltpolitischen Bedenken aus der Bevölkerung und von politischer Seite nicht einfach hinweggehen könne. Gemäss Staatsrat Vonlanthen werde man überprüfen müssen, ob die Absichten der Groupe E mit der energiepolitischen Strategie des Kantons, die derzeit in Arbeit ist, den Klima- und Energiezielen des Bundes sowie der interkantonalen Energiedirektorenkonferenz kompatibel seien.

Groupe E will Ende Jahr entscheiden

Die Beteiligung am Bau des Kohlekraftwerks Brunsbüttel ist noch nicht definitiv. Derzeit läuft eine Projektstudie. Wie die Groupe E auf Anfrage erklärte, soll der Entscheid Ende Jahr gefällt werden, ob das Kraftwerk definitiv gebaut wird. Der Anteil der Groupe E an der Kohlestromproduktion würde 400 GWh pro Jahr betragen. Das entspricht der jährlichen Stromproduktion der Wasserkraftwerke Rossens und Schiffenen. rsa

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