Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Politische Ordnung muss sein

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Sie verfolgt eine knallharte Asylpolitik, stellt sich konsequent gegen Ausländer, führt ihre Rhetorik immer hart am Limit zum Strafgesetzbuch: So sieht das Klischee über die Schweizerische Volkspartei aus. Die Stadtfreiburger Vertreter der SVP haben alle Mühe, diesem Bild zu entsprechen. Sie sprechen gewandt und immer anständig. Sie setzen sich für Fotovoltaikanlagen auf Schuldächern ein–sonst ein Anliegen der Linken. Am Montagabend hat Fraktionschef Pierre Marchioni Fragen zu gefällten Bäumen im Palatinatquartier gestellt–in anderen Städten fragen Grüne danach. SVP-Generalrat Daniel Gander sorgte sich in einer Frage um einen geistig behinderten IV-Bezüger, der eine Rechnung für die Feuerwehrersatzabgabe (über 1,60 Franken) erhalten hat–eine Frage, die in den Themenbereich der SP gehört.

Politische Beobachter können mit einer solchen SVP-Fraktion schnell einmal die Übersicht über links und rechts, Softies und Hardliner verlieren. Zum Glück gibt es aber im Freiburger Generalrat noch die Linke: SP, Grüne und CSP haben am Montagabend geschlossen dafür gesorgt, dass der SVP-Anwärter auf das Vize-Ratspräsidium, Christoph Giller, in einer ersten Runde nicht und im zweiten Wahlgang nur mit dem knappstmöglichen Resultat gewählt wurde. Und hat damit wieder Ordnung in das politische Gefüge gebracht: Hier sind wir, dort seid Ihr.

Mehr zum Thema