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Politische Verantwortung wahrnehmen

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Politische Verantwortung wahrnehmen

Endlich hat am 1. Juni auch das Stimmvolk die Gelegenheit, sich zum Thema Agglomeration zu äussern. Die Befürworter sprechen von einem starken und selbstbewussten Düdingen, einer guten wirtschaftlichen Entwicklung und mehr Demokratie. Nicht zu vergessen sind die Bundessubventionen und die Vorteile der Zweisprachigkeit.

Die Gegner sprechen von einer vierten Verwaltungsebene, davon, dass das Stimmvolk von Düdingen zum Beitritt in die Agglo nicht gefragt wurde und dass der Sensebezirk dabei vergessen wird.

Die Befürworter wie auch die Gegner haben Recht. Für die Vorteile, welche wir durch die Agglo erhalten, bezahlen wir auch. Besonders bei der Raumplanung, der Mobilität und der Wirtschaftsförderung werden wir Düdingerinnen und Düdinger weniger zu sagen haben. Diese Aufgaben werden klar an die Agglo übergeben. Düdingen hat aber auch wichtige Aufgaben auf Bezirksebene zu erfüllen. Hier muss die Gemeinde bei zukünftigen Planungen den schmalen Weg zwischen den Interessen der Agglo und des Sensebezirks gehen. Nicht unerheblich ist der Umstand, dass die Gemeinden Bösingen, Schmitten, Wünnewil-Flamatt statistisch der Agglomeration Bern zugeteilt sind. Sollten diese Gemeinden auch noch politisch mehr an die Agglo Bern gebunden werden, besteht die Gefahr, dass die zukünftige Entwicklung nur noch im unteren Sensebezirk stattfinden wird und der Rest des Bezirks das Nachsehen hat.

Nun ist die Meinung des Stimmvolks gefragt. Es muss seine politische Verantwortung wahrnehmen und den Behörden den Weg aufzeigen, der in Zukunft beschritten werden soll.

Autor: Mario Baeriswyl, Düdingen

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