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Polizei verstärkt Plaffeier Posten

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Der neue Polizeiposten Plaffeien ist mit 100 Quadratmetern fast doppelt so gross wie der alte. Für die gestrige Einweihung war er angesichts der vielen Gäste aber schon fast wieder zu klein. Auch Staatsratspräsident Maurice Ropraz (FDP) nahm daran teil. «Diese Einweihung ist ein wichtiges Ereignis, weil sie den Willen des Staates zeigt, die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern aufrechtzuerhalten und die Sicherheit für die Allgemeinheit zu gewährleisen», erklärte er. In einer Zeit, in der alles zentralisiert werde, sei die dezentrale Präsenz der Polizei wichtiger denn je.

Ropraz erwähnte, dass sich das Sense-Oberland auf die Eröffnung des Bundesasylzentrums in der Guglera vorbereite. Dieses werde gegen Ende des 1. Quartals 2018 mit einer Pilotphase starten und später den Vollbetrieb aufnehmen. Aus anderen Standorten mit Bundesasylzentren liessen sich zwar keine grösseren Probleme ableiten, dennoch werde die Polizei den Posten in Plaffeien aus Sicherheitsgründen präventiv mit einem zweiten Mitarbeiter verstärken, sobald die Guglera eröffnet sei. «Das ist wichtig, um die lokale Bevölkerung zu beruhigen», sagte Polizei- und Justizdirektor Ropraz.

Posten mit Spezialraum

Der Polizeiposten ist der einzige Freiburger Landposten mit einem sogenannten Rückhaltelokal. Dort können Personen zwar nicht in Gewahrsam gehalten, sie können aber für mehrere Stunden drin festgehalten werden, bis erste Massnahmen und Kontrollen zum Status der Person abgeschlossen sind. «Das ermöglicht, dass wir dazu nicht extra bis nach Granges-Paccot fahren müssen», erklärte Gallus Risse, Chef der mobilen sowie der bürgernahen Polizei des Saane- und Sensebezirks.

Polizei mietet die Räume

Wachtmeister Raphael Lehmann, seit 2014 Postenchef, ist weiterhin für den bürgernahen Dienst in den Gemeinden Plaffeien, Plasselb und Brünisried zuständig. Dieser Sektor zählt 5300 Einwohner. Der Staat mietet die Räume im ersten Stock der ehemaligen Käserei in Oberschrot von Privaten und hat sich mit 69 000 Franken an den Gesamtumbaukosten des Gebäudes von 390 000 Franken beteiligt, wie Kantonsarchitekt Gian Carlo Chiové ausführte. Vor dem Umzug war der Posten während 100 Jahren an der Rishalta in Oberschrot untergebracht.

«Ein zusätzlicher Mitarbeiter ist wichtig, um die lokale Bevölkerung zu beruhigen.»

Maurice Ropraz

Sicherheits- und Justizdirektor, Staatsratspräsident

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