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Polizei wird um 20 Beamte erhöht

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Auch im Jahre 2001 wird eine Polizeischule durchgeführt

Ob allerdings diese Zahl erreicht werden kann, ist eher zu bezweifeln. Der Sensler CSP-Grossrat Nicolas Bürgisser vertrat gestern die Ansicht, dass nicht nur der Bestand der Polizei erhöht, sondern auch das schlechte Arbeitsklima innerhalb der Polizei dringend verbessert werden müsse. Nach seinen Worten herrscht innerhalb des Polizeikorps ebenfalls eine grosse Unsicherheit. Er befürchtete, dass ohne Verbesserung des Arbeitsklimas mit der neuen Polizeischule nur die Beamten kompensiert werden können, die das Polizeikorps verlassen und in die Privatwirtschaft abwandern. Diese Gefahr sei angesichts des Wirtschaftsaufschwunges umso grösser.

Polizisten nicht wie heisse
Kartoffeln fallen lassen

Claude Grandjean, Polizeidirektor des Kantons Freiburg, relativierte allerdings diese Behauptungen von Nicolas Bürgisser. Er bezeichnete die Stimmung innerhalb der Gendarmerie als gut und hoffte, dass sie sich auch innerhalb der Sicherheitspolizei verbessere. Diesbezüglich sind seine Erwartungen in den neuen Chef der Sicherheitspolizei, Michael Perler, gross.

Nicht verstehen konnte Claude Grandjean, was Nicolas Bürgisser mit «Unsicherheit» sagen wollte, zumal die Polizeibeamten immer einem gewissen Risiko ausgesetzt seien. «Polizisten sind auch nur Menschen, die Fehler machen können. Verunsichert werden sie, wenn sie beim geringsten Fehler wie heisse Kartoffeln fallen gelassen werden», antwortete Nicolas Bürgisser auf die Frage des Polizeidirektors.

Für den Dienst auf der A

Der Bestand der Gendarmerie muss um 20 Einheiten erhöht werden, um den Dienst auf der Autobahn A1, die im Jahre 2001 fertiggestellt wird, zu gewährleisten. Schon heute werden auf den Freiburger Teilstücken der A1 12 Beamte eingesetzt, die dafür anderswo fehlen.

Zudem nehmen laut Staatsrat Claude Grandjean die Interventionen (+ 41 Prozent seit 1991) stetig zu. Er gab dabei zu bedenken, dass die Polizei auch immer mehr soziale Einsätze leisten und Menschen helfen muss, die in Not geraten sind. Dass das Freiburger Polizeikorps nicht überdotiert ist, bewies er ebenfalls anhand einiger Vergleichszahlen. So kommt im Kanton Freiburg ein Polizist auf 569 Einwohner, im Kanton Neuenburg hat ein Polizist 356 Leute zu betreuen.

Überstunden abbauen

Die chronische Überlastung der Freiburger Polizei kommt auch in der Anzahl Überstunden zum Ausdruck. Nicolas Bürgisser rief gestern in Erinnerung, dass die Polzeibeamten im Jahre 1998 insgesamt 32557 Überstunden geleistet haben, die nicht kompensiert werden konnten. «Dies entspricht einem Bestand von 21 Gendarmen», hielt er fest. «Die Bürger sind an Polizeibeamten interessiert, die im Dienst sind, und nicht an Polizisten, die in den Ferien sind, weil sie Überstunden kompensieren», doppelte CVP-Sprecher Markus Bapst nach. Er wies somit wie die andern Fraktionssprecher auf die dringend nötige Erhöhung des Freiburger Polizeikorps hin.

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