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Polizeitaucher feiern den Fünzigsten

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Zwei Polizeiboote warten im Hafen von Portalban auf die Journalisten. Flott geht es am warmen und sonnigen Tag über die Wellen des Neuenburgersees zum Schiff Le Fribourg. Die Stimmung ist fröhlich: Rund 50 aktive und ehemalige Mitglieder der Seepolizei und Tauchergruppe Freiburg, Kollegen aus den Kantonen Genf, Waadt, Bern, Tessin und Neuenburg sowie 20 geladene Gäste feiern den fünfzigsten Geburtstag der Tauchergruppe der Kantonspolizei Freiburg. Am Morgen fand ein interkantonaler Tauchgang statt. Jetzt warten alle auf den Höhepunkt des Tages: Drei Taucher aus Freiburg, Bern und der Waadt werden bald feierlich eine Gedenktafel versenken.

Ein Ehemaliger erinnert sich

Endlich geht es los. Die Taucher begeben sich auf ein Polizeiboot, die Schaulustigen verfolgen den Akt vom Schiff Le Fribourg aus. Die Aktion in 20 Metern Tiefe wird live auf einem Bildschirm übertragen. Unter dem Applaus der Polizisten findet die Tafel ihren Platz auf dem Seeboden. Schon 1986 wurde im Neuenburgersee eine Statue der Jungfrau Maria versenkt, der Schutzpatronin der Taucher. Diese war 1999 nach dem Sturm Lothar verschwunden und wurde 2009 ersetzt.

Die Tauchergruppe erlebte seit ihrer Gründung 1969 eine ereignisreiche Zeit. Unter den Feiernden sind auch zwei Mitglieder der ersten Stunde. Der Gifferser Hans Vonlanthen erinnert sich an die Anfangszeiten der damals siebenköpfigen Gruppe. «Schon die Ausrüstung war damals ganz anders. Heute haben die Taucher ganz andere Möglichkeiten», weiss er. Vor 1974 hätten sie nicht mal ein eigenes Lokal gehabt. «Wir lagerten unser Material im Polizeiposten in Freiburg an der Reichengasse. Umgezogen haben wir uns dann etwa in der Fischzucht von Estavayer», sagt der 74-Jährige lachend. Bis 1975 war er bei der Tauchergruppe, von 1990 bis 2005 leitete er die Seepolizei.

Alle aktiven Mitglieder der Seepolizei sind auch in der Tauchergruppe, so etwa der gebürtige Murtner Samuel Urwyler. Nach einer Lehre als Bootsbauer wechselte er zur Polizei. Seit zweieinhalb Jahren ist er bei der Seepolizei. Wie alle Mitglieder ist er auch als Kantonspolizist im Einsatz. «Wir wechseln uns im Turnus ab.» Die Taucher bilden sich laufend weiter, etwa auch im Canyoning. Im Arbeitsalltag werden die Polizisten oft mit schwierigen Situationen konfrontiert. «Ich habe schon viele Bilder im Kopf, aber ich kann mich auch gut abgrenzen», sagt der 28-Jährige. Seine Berufswahl bereut er nicht. «Es war wahrscheinlich meine beste Entscheidung.»

Zahlen und Fakten

Suche nach Personen und Bergung von Autos

Die zehnköpfige Tauchergruppe ist Teil der Seepolizei Freiburg. Zum ihren Aufgaben gehören die Suche nach Personen und Tauchern in Not, die Suche nach Waffen und Gegenständen in Verbindung mit einem Delikt und die Bergung von Fahrzeugen nach einem Verkehrsunfall. 25 bis 30 Kilogramm Material führen die Taucher mit. Obwohl die Tauchergruppe bereits 1969 gegründet wurde, besitzt die Kantonspolizei Freiburg erst seit 1974 eine Seepolizei. Die Beamten sind auf verschiedene Posten in allen Regionen des Kantons verteilt. Das Hauptquartier befindet sich seit 1974 in Granges-Paccot.

 

 

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