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Polizistin gewinnt Seeüberquerung

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Bereits um neun Uhr am Freitagmorgen war es angenehm warm und die Sonne schien auf die Gartenterrasse im Restaurant des Bains in Murten. Dies waren ideale Bedingungen für die 35. Austragung der Murtensee-Überquerung der Kantonspolizei Freiburg. Noch vor einer Woche, am ursprünglich geplanten Datum, war es kalt, regnerisch und die Seetemperatur an der Grenze des Zulässigen.

Eine Frau ist die Schnellste

Die 34 teilnehmenden Polizistinnen und Polizisten fanden gestern also ideale Bedingungen vor für den Start ins kalte Nass. Knapp eine Stunde später stieg die Siegerin am Strand des Restaurants Bel-Air in Praz aus dem Wasser. Die Düdingerin Franziska Peier kam ein paar Sekunden vor ihrem Kollegen Patrick Beaud im Ziel an, mit einer Zeit von 50 Minuten und 38 Sekunden, und übertrumpfte damit alle ihre männlichen Kollegen.

Peier, die bei der Bürgernahen Polizei in Düdingen arbeitet, ist auch keine Anfängerin im Schwimmen. Sie trainiert regelmässig für Teilnahmen an Cross-Triathlons, wo neben Mountainbike und Crosslauf auch Schwimmen auf dem Programm steht. Die Verhältnisse seien aber auch sehr gut gewesen für die Seeüberquerung: «Das Wasser war angenehm warm und es hatte fast keine Wellen», so Peier.

Gute Orientierung

Wellig wurde es aber trotzdem einmal, nämlich kurz vor dem Ziel, als ein Kursschiff bei der Anlegestelle in Praz abfuhr. Dass es für den Sieg gereicht hat, führt Franziska Peier auf ihren guten Orientierungssinn zurück. «Ich kann ziemlich gut geradeaus schwimmen», sagte Peier. Dies ist gar nicht so einfach, weil im See die Orientierungshilfen fehlen. Es gab Teilnehmer, die aus diesem Grund vom geraden Kurs zeitweise abwichen. Am Strand beim Restaurant Bel-Air war auch der 79-jährige ehemalige Polizeihauptmann René Deschenaux, der seine jungen Kollegen und Kolleginnen anfeuerte. Deschenaux hat erst als 56-Jähriger bei der Murtensee-Überquerung mitgemacht.

«Ich wollte damals ein Vorbild sein für die Jüngeren und zeigen, dass es sehr wichtig ist, sportlich zu sein in unserem Beruf.» Der ehemalige Chef der Polizeitaucher hat damals fünf Mal bis zu seinem 60. Geburtstag teilgenommen und am Freitag stolz seine Goldmedaille getragen, die es für fünf Teilnahmen gibt. Empfangen hat die Schwimmer auch die Murtner Grossratspräsidentin Katharina Thalmann. Sie gab bereits in Murten den Startschuss und schüttelte dann eine Stunde später jedem Teilnehmer bei der Ankunft die Hand.

Bald Grossräte im Wasser?

Zusammen mit dem Verantwortlichen der Seeüberquerung, Ivan Buchs, hat sie spontan darüber gesprochen, dass bei der Seeüberquerung im nächsten Jahr eigentlich auch Grossrätinnen und Grossräte mitmachen könnten. «Wir haben ja ein Fussballturnier oder Skiwettkämpfe. Warum nicht auch zusammen mit der Kantonspolizei bei der Seeüberquerung mitmachen?» Ivan Buchs, der als Schuladjutant für die Aspiranten und für die sportlichen Tätigkeiten bei der Polizei verantwortlich ist, sagte dazu: «Wir hatten in den letzten Jahren einen Rückgang bei den Teilnehmern und wollen den traditionellen Anlass unbedingt weiterführen.» Das Ziel sei, die rund 650 Angestellten der Kantonspolizei zu ermuntern, am Anlass teilzunehmen.

«Den Anlass mit der Teilnahme von Grossräten attraktiver zu machen, ist sicher eine spannende Idee», sagte Buchs. «Es nehmen nicht immer nur Polizisten teil. Heute war ein Wildhüter dabei, und wir hatten auch schon Staatsanwälte, die mitschwammen.» Thalmann will diese Erweiterung für das nächste Jahr einführen. «Nur den ersten Kilometer», antworte Thalmann lachend auf die Frage, ob sie denn auch selber mitmachen würde. «Ich schwimme eigentlich gerne, aber ob es konditionell für die ganze Strecke reichen würde, da bin ich mir nicht sicher.»

Seeüberquerung

3,2 Kilometer unter einer Stunde

Die Schwimmer legen auf der Strecke von Murten nach Praz 3,2 Kilometer zurück. Die Siegerin Franziska Peier erreichte am Freitag das Ziel nach 50:38 Minuten als Schnellste. Unter den 34 Teilnehmern waren neun Frauen, ein Wildhüter und zwei Polizisten aus dem Kanton Neuenburg.tk

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