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Positive Rechnung dank guter Konjunktur und Ausgabendisziplin

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Autor: Anton Jungo

Gemeinderat Benno Aebischer nannte am zwei Gründe für den positiven Rechnungsabschluss. Zum einen die höheren Einnahmen dank des guten konjunkturellen Umfeldes im Betrag von 989 000 Franken. Zum andern die grosse Budgetdisziplin, die rund 490 000 Franken weniger Ausgaben zur Folge hatte.

Nach der Verbuchung von zusätzlichen Abschreibungen von 1,45 Millionen Franken schliesst die Laufende Rechnung bei einem Aufwand von 29,56 Mio. Franken und einem Ertrag von 29, 59 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 29 893 Franken. Die Gemeinde tätigte 2007 Brutto-Investitionen im Betrag von 8,8 Millionen Franken. Budgetiert waren 15,8 Millionen.

Trotz des guten Rechnungsabschlusses haben sich die Finanzkennzahlen verschlechtert. So stiegen die mittel- und langfristigen Schulden von 18,8 Mio. Franken Ende 2006 auf 24,8 Mio. Ende 2007. Die Pro-Kopf-Verschuldung nahm von 2645 auf 3475 Franken zu.

Die 109 Bürgerinnen und Bürger genehmigten die Rechnung mit 76 zu 4 Stimmen.

Mit 69 zu 28 Stimmen genehmigte die Versammlung einen Kredit von 600 000 Franken für eine weitere Etappe des Valtraloc-Konzepts. Gemäss Gemeinderat Rudolf Zurkinden soll im Rahmen des Migros-Baus der Strassenraum im Bereich Gänseberg/Hauptstrasse neu gestaltet werden. Vorgesehen ist auch der Bau eines Fuss- und Radweges zwischen Gänseberg- und Käsereistrasse.

Der Plan, die Breite der Gänsebergstrasse auf fünf Meter zu reduzieren und der Hinweis, dass der neue Richtplan vorsehe, diese Strasse einmal ganz für den schweren Verkehr zu schliessen, führte zu einigen engagierten Voten. Es wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der Kreisel beim Bahnhof schon überlastet sei. Würden auch noch die Fahrzeuge, die jetzt die Gänsebergstrasse benützen, Richtung Bahnhofstrasse geleitet, könnte dies zu einem Verkehrszusammenbruch führen, wird befürchtet.

Zwei Familien eingebürgert

Diskussionslos wurden drei Einbürgerungsgesuche genehmigt. Ein Antrag auf geheime Abstimmung war knapp – um eine Stimme – abgelehnt worden. Gemäss Mario Sturny verzichtet der Gemeinderat auch in Zukunft darauf, dass sich Einbürgerungsbewerber persönlich an der Gemeindeversammlung vorstellen sollten. Dies war an einer früheren Versammlung angeregt worden.

Dem Gesuch einer fünfköpfigen serbischen Familie wurde mit 78 zu 4 und jenem einer dreiköpfigen serbischen Familie mit 77 zu 4 Stimmen zugestimmt. Das Gesuch eines Staatsangehörigen aus dem Kosovo wurde mit 68 zu 11 Stimmen genehmigt.

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