Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Positiver Schlusspunkt nach Auf und Ab

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: frank stettler

Mit Gottérons Sonntagsgesicht verhält es sich wie mit den gu ten Vorsätzen zum neuen Jahr – es hält nicht lange an … Wie anders ist es zu erklären, dass die Freiburger nach einem fulminanten Startdrittel, welches allerdings nur mit 1:0 – Sandy Jeannin schoss sein fünftes Saisontor – zu Gunsten der Hausherren endete, im Mitteldrittel gegen die gestern mehr als bescheidenen Zürcher nochmals in die Bredouille geraten konnten. Ohne viel Aufwand kehrten die Lions das Skore. Zugute halten muss man dem Team von Trainer Serge Pelletier, dass danach eine Reaktion folgte, die zunächst mit dem verdienten Ausgleich und schliesslich mit dem Sieg in der Verlängerung belohnt wurde. Letztlich sind zwei Punkte besser als keiner, gestern aber hätten die Gäste aus Zürich jedoch schon in der regulären Spielzeit bezwungen werden müssen.

Center-Position unterbesetzt

Gottéron dominierte das erste Drittel fast nach Belieben, erspielte sich beste Möglichkeiten im Minutentakt. Dass diese nicht verwertet wurden, lag einerseits an Altmeister Ari Sulander im Zürcher Kasten, aber andererseits ganz sicher auch am Unvermögen der Freiburger. Einer der grössten Sünder war dabei Adam Hasani, der als Center zwischen Benjamin Plüss und Julien Sprunger auflaufen durfte, weil Andrei Bykow verletzungsbedingt passen musste, genau gleich wie Serge Aubin. Und weil auch Mark Mowers fehlte – der Amerikaner wurde von NL-Einzelrichter Reto Steinmann für seinen «Hocker-Wurf» in Bern für drei Spiele gesperrt – herrschte bei Gottéron akuter Center-Mangel. Sandy Jeannin sprang mit einer starken Partie in die Bresche.

Nicht besser ging es bezüglich Absenzen allerdings den Lions. Monnet, Bärtschi, Stoffel und Schnyder fielen verletzt aus. So gesehen kämpften die beiden Teams mit gleich langen Spiessen. Es war übrigens das total 108. Aufeinandertreffen der beiden Clubs überhaupt, wobei die Bilanz mit jeweils 50 Siegen und sieben Remis ausgeglichen ist.

Schwaches Mitteldrittel

Obwohl nur mit einer knappen Führung im Rücken, spielten die Freiburger im Mitteldrittel etwas gar zu salopp. Im Grunde spielten Sprunger und Co. überhaupt nicht mehr mit. Ohne viel tun zu müssen, kam die Gustafsson-Equipe so durch Adrian Wichser (es war sein erstes Saisontor!) und Cyril Bühler zu zwei Treffern.

Erst im Schlussabschnitt besannen sich die Hausherren auf ihr erfolgbringendes einfaches Spiel vom Beginn der partie und kamen durch den erneut starken Björn Melin im Powerplay zum Ausgleich (49.).

Schliesslich war es der nimmermüde Benjamin Plüss, der den zweiten Overtime-Sieg der Saison sicherstellte, nachdem er bereits in der ersten Minute der Verlängerung den Pfosten getroffen hatte. Und weil auch Melin und Marc Abplanalp bereits Pech bei Metalltreffern hatten, war der Sieg am Ende verdient, und der Vorsprung auf die Zürcher in der Tabelle ist um einen Punkt auf deren drei angewachsen.

Mehr zum Thema