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Post steigert Gewinn im ersten Halbjahr – Briefpreise steigen

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Der boomendem Online-Handel hat der Post im ersten Halbjahr 2021 einen Konzerngewinn von 247 Millionen Franken beschert (Vorjahr 30 Millionen Franken). Per 2022 sollen die Briefpreise erhöht werden, die Paketpreise bleiben gleich.

Die Post steigerte in den ersten sechs Monaten den Betriebsertrag im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent auf 3630 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das bessere Ergebnis sei vor allem auf die steigenden Paketmengen zurückzuführen. Dazu komme der direkte Vergleich mit dem stark vom Corona-bedingten Lockdown belasteten Resultat im ersten Halbjahr 2020.

Das Betriebsergebnis (Ebit) betrage 249 Millionen Franken (plus 188 Millionen Franken). Wie es weiter heisst, tragen fast alle Bereiche zum guten Gesamtergebnis des Unternehmens bei.

Im Vergleich zum letzten Jahr sei die Zahl der zugestellten Pakete nochmals um 15,8 Prozent gestiegen – von Januar bis Ende Juni habe die Post 105 Millionen Pakete zugestellt (Vorjahr rund 90 Millionen). Das Logistiknetz solle deshalb weiter ausgebaut werden.

Nach 18 Jahren sollen erstmals wieder die Briefpreise erhöht werden. Im Einvernehmen mit dem Preisüberwacher erhöht die Post per Januar 2022 den Preis für A-Post-Briefe um 10 Rappen, B-Post-Briefe werden 5 Rappen teurer. Das ist die erste Erhöhung der Briefpreise seit 18 Jahren. Die Paketpreise bleiben unverändert. Für KMU gibt es Vorteile im Paketversand.

Die Verhandlungen mit dem Preisüberwacher betreffen zudem weitere Preisanpassungen, wie zum Beispiel bei Postfächern, Nachsendungen bei Adressänderungen und dem internationalen Versand von Briefen und Paketen, wie die Post am Donnerstag mitteilte.

«Mit der Preiserhöhung soll sichergestellt werden, dass in Zukunft Briefe in allen Regionen zum gleichen Preis zugestellt werden können», sagte Post-CEO Roberto Cirillo am Donnerstag an der Online-Medienkonferenz. Es gehe um die langfristige Finanzierung der Grundversorgung. 18 Jahre seien die Briefpreise unverändert geblieben, die Löhne seien hingegen gestiegen.

Auch die strukturellen Kosten für die postalische Grundversorgung seien gestiegen. Briefträger würden immer mehr Haushalten mit immer weniger Briefen beliefern. Pro Briefkasten seien es nur noch halb so viele Briefe wie vor 20 Jahren, so Cirillo. Eine moderate Preiserhöhung sei deshalb unumgänglich. Kaufkraftbereinigt würden die Schweizer Briefpreise immer noch zu den tiefsten Europas gehören.

Man habe mit dem Preisüberwacher ein Paket geschnürt, so könnten zum Beispiel KMU auf Wunsch täglich bis zu fünf Pakete gratis abholen lassen, hiess es an der Medienkonferenz weiter. KMU, welche die kostenlose Online-Etikettierung nutzten, erhielten zusätzlich pro Paket einen Rabatt von 10 Prozent auf dem Listenpreis. Auch weitere Verbesserungen gebe es für KMU. Privatkundinnen und Privatkunden, die ihre Pakete online frankieren, profitieren von reduzierten Preisen, Ausnahmen gebe es bei PostPac Priority, wie es weiter hiess.

Wie der Preisüberwachung in einer Mitteilung schreibt, sei es ihm ein wichtiges Anliegen, gewesen, dass die Konditionen und der Service für inländische KMU deutlich verbessert werden. Bei allfälligen Änderungen am Grundversorgungsauftrag werde er die Posttarife erneut überprüfen.

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