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Postkarten vermitteln Geschichte

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zwei Doktoranden der Universität Freiburg machen online historische Postkarten zugänglich. Diese stammen aus den Jahren 1914 bis 1918–also aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Die Postkarten sind Teil einer noch nicht bearbeiteten Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern.

Die beiden Historiker Alexandre Elsig und Patrick Bondallaz haben das Projekt für einen Wettbewerb des Schweizerischen Fachportals für Geschichtswissenschaften Infoclio entwickelt. Sie schafften es unter die vier Sieger, welche finanzielle Unterstützung des Portals erhalten, um ihr Projekt umzusetzen.

Für ein breites Publikum

 Elsig und Bondallaz doktorieren beide im Rahmen einer Nationalfonds-Studie zur Geschichte der Schweiz im Ersten Weltkrieg. «Mit der digitalen Postkarten-Sammlung wollen wir einem breiten Publikum die Situation der Schweiz während des Ersten Weltkrieges zeigen», erklärt Elsig. Dazu haben die beiden die Postkarten in sechs Rubriken eingeteilt: Propaganda, Allegorien der Schweiz, Politik und Militär, Kriegsalltag, Humanitäres sowie Humor und Satire. Momentan befinden sich in den verschiedenen Themenrubriken je fünf bis zehn Karten; im Laufe des nächsten Jahres sollen kontinuierlich mehr dazukommen.

Zu den einzelnen Postkarten finden sich auf der Homepagedetaillierte Analysen und Kommentare. So zeigt eine Postkarte die zerstörte Kathedrale im französischen Reims–Elsig und Bondallaz deuten dies als Propaganda gegen Deutschland. Die Homepage gibt es vorerst nur auf Französisch, doch eine Übersetzung ins Deutsche ist geplant. nas

Weitere Infos: www.14-18.ch.

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