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Potenzial für einen zweiten Sitz

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Potenzial für einen zweiten Sitz

Liste 6 der Grossratswahlen in der Stadt Freiburg: die Grünen

Die Grünen der Stadt Freiburg möchten ihren Sitz im Grossen Rat verteidigen und wenn möglich verdoppeln. Nach den prozentualen Anteilen der Generalratswahlen ist dies durchaus möglich. Frauenpower soll dies bewerkstelligen.

Autor: Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Der momentan einzige Grossrat der Grünen, Hubert Zurkinden (seit 2003), steht wieder auf der Liste der Kandidierenden für den 5. November. Da die Grünen bei den letzten Parlamentswahlen im März ihren Anteil von 7 auf 9 Sitze erhöhen konnten, hoffen sie auch jetzt wieder auf einen Stimmenanteil von mehr als zehn Prozent. Dies wiederum könnte bedeuten, dass die Grünen einen zweiten Sitz bekämen – trotz Reduktion der städtischen Grossratsdelegation von 17 auf 15 Personen.

60 Prozent Frauen auf der Liste

Auf der Liste der Grünen kandidieren auch fünf momentane und eine ehemalige Stadtfreiburger Generalrätin. Die Liste präsentiert sich sehr weiblich – neun der 15 Kandidierenden sind Frauen. Elf haben einen universitären Abschluss, vier stecken noch im Uni-Studium.Ausserdem sind die Kandidierenden der Grünen sprachgewandt. Sie sprechen im Schnitt vier Sprachen. Mehrere geben auch zwei Muttersprachen an. Das interkulturelle Zusammenleben und die kulturelle und sprachliche Integration von Ausländern werden nicht zuletzt durch solche Multikulti-Lebensläufe und persönliche Kontakte hervorgehoben. Sie sollen gefördert werden. Die 15 Kandidaten auf der vollen Liste der Grünen sind zwischen 21und 57 Jahre alt und im Schnitt rund 39-jährig.

Lebensqualität und Nachhaltigkeit

Die Kandidierenden der Grünen wollen sich im Grossen Rat vor allem für Lebensqualität und eine nachhaltige Entwicklung des Kantons einsetzen. «Mehr Natur in unserem Leben» ist dabei ebenso ein Schlagwort wie «die Lösung der Verkehrsprobleme mit Priorität öffentlicher Verkehr».Die Grünen wollen sich bei einer Wahl in den Grossen Rat auch für ein gutes Schulsystem mit einer breiten Zusammenarbeit aller Bildungskreise sowie für Lösungen im Generationenkonflikt einsetzen. Die Sozialpolitik, die Zweisprachigkeit und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern gehören auch zu den angesprochenen Themen. Aber im Mittelpunkt soll der Mensch und seine Freiheit sein: Es brauche in Freiburg eine Kreativitätsförderung auf allen Ebenen und in jeder Lebenslage, fordert ein Kandidat. Wichtig seien auch eine bessere Information der Bevölkerung und eine verbesserte Mitsprache.

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