Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Poyabrücke: Eine neue Variante gibt beim St. Leonhard den Fussgängern den Vortritt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: REgula Saner

Die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (RUBD) hat dem Staatsrat eine neue Variante für die Verkehrsführung bei der St.-Leonhard-Kreuzung unterbreitet. Diese sieht vor, den von der künftigen Poyabrücke kommenden Verkehr unterirdisch in die Murtenstrasse einmünden zu lassen. So wie die Kreuzung St. Leonhard nämlich 2005 geplant war, wäre der Verkehrsfluss zu den Spitzenzeiten nicht gewährleistet gewesen. Und auch für die Fussgängerverbindungen in dieser Zone, die dem Sport und der Freizeit gewidmet ist, wäre die ursprüngliche Lösung nicht geeignet gewesen. Deshalb habe die RUBD mehrere Alternativen geprüft, schreibt sie in einer Medienmitteilung. Mit der vorliegenden Variante hat die Direktion von der Möglichkeit Abstand genommen, die Fussgänger in den Untergrund zu schicken.

Unterirdische Galerie

Der unterirdische Abschnitt unter der Murtenstrasse betrüge rund 500 Meter und würde in der Nähe der General-Guisan-Kreuzung (Richtung Freiburg) respektive der Grives-Kreuzung (Richtung Granges-Paccot) in die Murtenstrasse einmünden. Der Verkehr zwischen der Autobahn A 12 und dem Stadtzentrum von Freiburg bliebe hingegen an der Oberfläche. Da die Spuren auf diesem Abschnitt dank der Tieferlegung verdoppelt würden, würde die Murtenstrasse erst nach der Grives-Kreuzung auf vier Spuren erweitert.

Oberirdisch wird der Verkehr halbiert

Laut der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion würde mit dieser Variante der oberirdische Strassenverkehr zwischen dem Poyapark und den Sportanlagen von St. Leonhard halbiert und das Angebot für den Langsamverkehr erheblich verbessert. Diese Lösung böte ausserdem die Möglichkeit, ausserhalb der Spitzenzeiten den gesamten Verkehr unterirdisch zu führen. So könnte dieses Gebiet zum Beispiel bei Sportanlässen vom Verkehr befreit werden.

Wie die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion des Weiteren mitteilt, begrüssten die Projektsteuerung und der Staatsrat den neuen Vorschlag. Auch Pro Velo Freiburg heisst die neue Variante grundsätzlich gut, schreibt die Organisation in einem Communiqué. Pro Velo erachtet die Erschliessung für Fahrradfahrer aber nach wie vor als ungenügend.

Meistgelesen

Mehr zum Thema