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Praxisbezogene Kaderschmiede

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79 Neudiplomierte an der Freiburger Hochschule für Wirtschaft

Zum vierten Mal nach 1997, 1999 und 2001 hat die Hochschule für Wirtschaft Diplome an Absolventen überreicht, die ihr Studium auf Deutsch und/oder zweisprachig abgelegt haben. Letzteres ist eine schweizerische Besonderheit.

Von WALTER BUCHS

Von den 79 Kandidatinnen und Kandidaten, welche am Freitag im grossen Auditorium der Hochschule für Technik und Architektur Freiburg ihr Diplom entgegennehmen konnten, haben 15 das Studium auf Deutsch, 25 auf Französisch und 39 in beiden Sprachen absolviert. Die Zweisprachigkeit wird in der Diplomurkunde speziell vermerkt, wie Direktor Lucien Wuillemin unterstrich.

Zweisprachigkeit als Plus

Zudem stellte er fest, dass das Diplom «Betriebsökonom/Betriebsökonomin FH» auf dem Arbeitsmarkt sehr geschätzt sei. Gemäss Statistiken weisen Betriebsökonomen FH in der Schweiz eine der kleinsten Arbeitslosenquoten von allen Ausbildungen an Hochschulen auf. Laut Angaben von Direktor Wuillemin ist dieser Prozentsatz dank der Zweisprachigkeit des Studiums ein Jahr nach Erhalt des Diploms an der HSW Freiburg besonders gering. Er gratulierte deshalb besonders jenen, die den Zusatzeffort der Zweisprachigkeit auf sich genommen hatten und versicherte ihnen, dass sich dies sicher auszahlen werde.

Staatsrat und Volkswirtschaftsdirektor Michel Pittet hob den Vorteil der praxisbezogenen, auf die Unternehmensführung ausgerichteten Ausbildung hervor, die entweder berufsbegleitend (4 Jahre) oder im Vollzeitstudium (3 Jahre) absolviert werden kann. Ziel der Hochschule für Wirtschaft (HSW) sei es, die Abhänger für Führungspositionen in Unternehmen vorzubereiten. Er legte den neuen Betriebsökonomen FH ans Herz, den an der Schule gezielt geschulten Unternehmergeist weiterzuentwickeln.

Auf diesen Punkt wies ebenfalls Claude Schorderet, Präsident des Verwaltungsrates der Freiburger Kantonalbank, die verschiedene Preise gestiftet hatte, hin. Hohe Motivation und Entschlossenheit seien unabdingbar, um die Schaffung eines neuen Unternehmens zu wagen. Darauf seien Wirtschaft und Gesellschaft aber angewiesen, denn es brauche neue Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung.

Direktor Wuillemin gab an der ebenfalls von vielen Angehörigen und Freunden besuchten Diplomfeier bekannt, dass die Schule im Laufe des zu Ende gehenden Jahres elf Parallelklassen mit insgesamt 270 Studierenden zähle. Der Frauenanteil erreiche fast 40 Prozent und die Deutsch- und Französischsprachigen seien nahezu gleichmässig vertreten. Für Ende 2004 rechnet er mit ungefähr 330 Studierenden.

Ein Schule im Aufwind

Die HSW habe sich ebenfalls hinsichtlich der Nachdiplomstudien, der angewandten Forschung und der Aufträge von Dritten stark entwickelt. Aus Letzteren hat sie im laufenden Jahr Einnahme von 1,4 Millionen Franken erzielt, was im Vergleich zu 2002 einer Steigerung um 35 Prozent gleichkommt. In den Nachdiplom-Weiterbildungen zählt die HSW mittlerweile 120 Teilnehmende. Neu ist schliesslich die Veröffentlichung von Artikeln und Sachbüchern.

Für Lucien Wuillemin sind in Zukunft sechs Punkte entscheidend, um mit der Entwicklung Schritt halten zu können: Weitere Steigerung der Qualität des Unterrichts, Zweisprachigkeit als «aussergewöhnliche Chance» nutzen, Entwicklung der drei Säulen im Rahmen der Bologna-Erklärung, Zusammenarbeit mit anderen Schulen, die Kompetenzen in Forschung und Entwicklung sowie in der Übernahme von Mandaten weiterentwickeln sowie weitere Anerkennung für Diplome und Studiengänge erhalten.

Nach der Übergabe der Diplome wandte sich Paul A. Santschi, Wallenried, der besonders erfolgreich abgeschnitten hatte, als Ältester der Absolventen an die Zuhörerschaft. Mit anschaulichen und humorvollen Ausführungen zeigte er auf, welchen Einsatz es neben Familie und Beruf brauchte, um das Studium zu einem erfolgreichen Ende zu führen.

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