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Preis für «Tröchni»-Film

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Preis für «Tröchni»-Film

Anton Piller gewinnt Bronzemedaille für Dokumentarfilm

Anton Piller aus Brünisried hat für seinen Dokumentarfilm über die Trocknungsgenossenschaft Tafers bei einem Film- und Video-Wettbewerb die Bronzemedaille gewonnen.

Von IMELDA RUFFIEUX

«Im Dienste der Landwirtschaft» heisst der Film, den Anton Piller
im Auftrag der Trocknungsgenos-senschaft des Sensebezirks in Ta-
fers realisiert hat. Der Film erhielt beim Festival «Schweiz heute» des Bundes Schweizerischer nichtpro-fessioneller Film- und Video-Autoren» (Swissmovie) die Bronzemedaille.

Ausserdem erhielt Anton Piller einen Spezialpreis für eine gute Dokumentation. Die Jury hat dabei die Umsetzung des Themas, die Kameraführung, die Montage, die Begleitmusik und den Kommentar berücksichtigt. Letzterer wurde vom erfahrenen Profi Leon Huber gesprochen, was dem Gesamteindruck des Films zugute kommt.

Wichtig für ein solches Projekt sei, dass man genügend Zeit für die Vorbereitung habe, führt Anton Piller weiter aus. «Es gab Anfragen zur Realisierung eines Films, die im
letzten Moment eingetroffen sind und deshalb abgelehnt werden mussten.»

Bei diesem Projekt war dies nicht der Fall. Der Film sollte rechtzeitig zum 50-Jahr-Jubiläum der Genossenschaft fertig sein. Der Filmer war bereits zwei Jahre vor der Eingabefrist kontaktiert worden, was eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Auftraggebern ermöglichte. «Natürlich musste ich mich über die technischen Vorgänge in der Tröchni belehren lassen, da ich diesbezüglich ein absoluter Laie war.»

Aufnahmen in der Freizeit

Während der technische Ablauf projektbedingt vorgegeben war, hatte er in gestalterischer Hinsicht weitgehend freie Hand, führt Anton Piller aus. «Der Film behandelt den ganzen Ablauf von der Mais- und Grasernte bis hin zum fertigen Trockenfutter für das Vieh. Er gibt Auskunft über die Vorzüge dieser Art von Futtergewinnung und stellt die aufwändigen technischen Vorgänge in der Trocknungsgenossenschaft vor», fasst der Hobbyfilmer den Inhalt zusammen. Er hebt vor allem die gute Zusammenarbeit mit Betriebsleiter Alfons Spicher hervor, der den Kommentar zum Film schrieb und die technischen Vorgänge erklärte.

Auch wenn die Hauptarbeit auf seinen Schultern ruhte, halfen ihm seine Kinder hie und da, etwa beim Aufstellen der Scheinwerfer. Das Drehen konnten nur in der Freizeit des Hobbyfilmers geschehen und war ausserdem saison- und wetterabhängig. Gedreht wurde auf Digitalvideo. Das rund anderthalbstündige Material wurde auf dem Casablanca-Schnittsystem auf 13 Minuten gekürzt.

Kleinere Fehler

Ganz zufrieden sei man mit dem Resultat nie, erklärt er. «Für mich kann ich manchmal sagen: Je mehr man die Perfektion sucht, desto weniger ist man mit dem Resultat zufrieden. Das hängt aber vorwiegend damit zusammen, dass man bei der Nachbearbeitung immer wieder die gleichen Bilder sieht und darin kleinere Fehler entdeckt, die dem Publikum jedoch nicht auffallen.»
Film- und
Videoclub Sense

Anton Piller ist Gründungsmitglied des 1983 gegründeten Film- und Videoclubs Sense. Der Verein hat u. a. auch auf Auftrag das Jubiläum des Feuerwehrverbandes und der Pferdezuchtgenossenschaft im Bild festgehalten. Eines der wichtigsten Projekte hat der Club kurz nach der Gründung in Angriff genommen. Es handelt sich dabei um einen Spielfilm über eine Sage aus dem Senseland, an der der Verein insgesamt zehn Jahre mit rund 150 Laiendarstellern und Statisten gearbeitet hat.

Die Mitglieder des Film- und Videoclubs Sense treffen sich einmal pro Monat zwecks Erfahrungsaustauschs, gemeinsamen Filmeanschauens sowie Planung von neuen Projekten. im

Information: 026 496 18 89 oder 026 419 33 76

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