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Preisgekrönter Greyerzer Käse

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Autor: Mireille Rotzetter

Zwischen 2500 und 3000 Käser haben am World Cheese Championship im Bundesstaat Wisconsin in den USA teilgenommen. Die Gewinner des Wettbewerbs trafen sich im April zur Preisverleihung in Madison. Unter ihnen war auch Adrian Scheidegger aus Niedermuhren. Er erhielt für seinen «Le Gruyère Premier Cru» in der Kategorie Gruyère den Third Award, also die Bronzemedaille. Adrian Scheidegger konnte Kontakte über fast alle Kontinente knüpfen. «Ich habe mit Käsern aus Japan, Mexiko und Neuseeland gesprochen.»

Hoher Einsatz

Adrian Scheidegger wurde durch seinen Käsehändler, die von Mülenen AG aus Düdingen, auf den Wettbewerb aufmerksam. «Ich war erst nicht sicher, ob ich teilnehmen wollte.» Der Grund für seine Unsicherheit lag im hohen Einsatz. Für den Wettbewerb musste ein ganzer Käselaib, 35 Kilo Greyerzer, offeriert werden. «Einen solchen wegzugeben bedeutet 500 Franken Verlust», sagt Scheidegger. Durch den Erfolg habe sich der Einsatz nun mittelfristig sicherlich gelohnt. «Das ist Werbung für mich.» Dass sein Käse so gut ist, hat für Scheidegger mehrere Gründe: «Um Greyerzer herstellen zu dürfen, müssen Richtlinien vom Staat und der Gruyère AOC eingehalten werden.» Innerhalb dieser gelte es, ein hervorragendes Produkt herzustellen. «Dies wiederum hängt von der Qualität der Milch, den Installationen in der Käserei und vom Handwerk des Käsers ab.»

USA: Maximumprinzip

Die Reise zur Preisverleihung begann turbulent. «Wir sind zur Zeit des Vulkanausbruchs in Island gereist und wussten erst am Abend vorher, dass wir am nächsten Tag fliegen können», sagt Scheidegger. Auf dem Weg von Chicago nach Madison konnten sie zwei Käsereien und zwei Farmen besichtigen. «Dort ist alles nach marktwirtschaftlichen Prinzipien geführt. Es gilt das Maximumprinzip: Einfach so viel wie möglich produzieren», kommentiert Scheidegger die amerikanischen Betriebe. Er führt seine Käserei anders (siehe Kasten).

Mehrere Freiburger dabei

Am Abend der Preisverleihung wurden die Gewinnerkäse versteigert. «Eine Firma bezahlte 780 Dollar für ein Kilo solchen Käses», sagt Scheidegger.

In 80 verschiedenen Kategorien konnten die Käser am Wettbewerb in Madison Preise gewinnen. Der erste und zweite Rang in Scheideggers Kategorie Gruyère gingen ebenfalls an Schweizer Käser, die Käserei Moléson aus Orsonnens erhielt dort die Silbermedaille. Der Freiburger Ewald Schafer gewann zudem eine Silbermedaille in der Kategorie Open Class Hard Cheese.

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