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Preiszerfall beschäftigt Milchbauern

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Der massive Preiszerfall auf dem Milchmarkt ab April 2014 beschäftigte die Freiburger Milchproduzenten im letzten Jahr stark, wie es im Tätigkeitsbericht des Freiburgischen Milchverbandes heisst. Letzte Woche hielt der Verband seine Delegiertenversammlung in Neyruz ab. Grund für den Preiszerfall um fast 50 Prozent war unter anderem das russische Embargo gegenüber der EU, den USA und Australien. Auch sank die Nachfrage nach sensiblen Milchprodukten wie Milchpulver und Butter. Das Milchangebot überstieg die Nachfrage in der Schweiz und weltweit um vier bis fünf Prozent. Erst Ende Jahr zeichnete sich eine Stabilisierung ab.

Erstes Jahr mit LactoFama

2014 war das erste Jahr mit der Exportfirma LactoFama AG, die vom Verband der Schweizer Milchproduzenten sowie von den grössten Produzentenorganisationen gegründet wurde. Sie soll die saisonalen Überschüsse auffangen und den Milchpreis stützen. Dies ist der Firma gemäss Bericht des Freiburgischen Milchverbandes auch gelungen: Sie kaufte zwischen April und Juni 2014 42,4 Millionen Kilogramm C-Milch (jene Milch, die den saisonalen Inlandbedarf übersteigt) und verarbeitete diese zu 2065 Tonnen Butter.

Die Stützung der C-Milch trage zur Stabilisierung der Preise im A- und B-Segment bei, heisst es im Bericht. Dennoch bleibe LactoFama beim Freiburgischen Milchverband ein kontroverses Thema: «Unsere Mitglieder sind bereit den Beitrag zu entrichten, doch dieser soll nicht dazu dienen, die Überschüsse oder das schlechte Management gewisser Akteure zu finanzieren», heisst es im Jahresbericht.

Zahlen und Fakten

Der Tätigkeitsbericht der Freiburger Milchproduzenten enthält auch die wichtigsten Zahlen und Fakten zu den schweizerischen Käseexporten: 2014 exportierte die Schweiz 68 255 Tonnen Käse, was einer Steigerung von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Wie bereits 2013 registrierte der Gruyère AOP einen Exportrekord: Insgesamt wurden 12 376 Tonnen exportiert. Die Exporte von Freiburger Vacherin nahmen leicht zu, sie betrugen 277 Tonnen. Wie die Käseexporte haben auch die Importe zugenommen, nämlich um 3,2 Prozent; sie betrugen damit 53 827 Tonnen. mir

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