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Premiere mit Freiburg Olympic

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Premiere mit Freiburg Olympic

Basketball: Erster Ligacup-Final heute in Genf

Heute ist Premiere im Basketball. In Genf geht der erste Ligacup-Final zwischen Freiburg Olympic und den Geneva Devils über die Bühne. An der Saane liebäugelt man mit einem weiteren Titel.

Von BEAT BAERISWYL

Am Ende glücklich, aber über die gesamte Spielzeit gesehen dennoch verdient zogen Olympics Basketballer am Mittwoch beim Halbfinal in Lugano in diesen neu geschaffenen Ligacup-Final ein. Gerne möchte man nun diesen Pokal an die Saane holen, denn immer noch wird ein wenig getrauert über den Ausgang des letztjährigen Meisterschaftsfinals. Eher überraschend kommt es heute nicht zur Neuauflage des Duells zwischen Meister Boncourt und Freiburg Olympic. Die Geneva Devils schufen mit dem Sieg gegen die Jurassier eine kleine Sensation und haben damit sogar Heimvorteil. Wie viele Zuschauer wird dieser Wettbewerb wohl anziehen? Patrick Koller hofft natürlich, dass viele Freiburger Fans den Weg nach Genf auf sich nehmen: «Ja, ich hoffe und zähle darauf, dass uns die treuen Fans laut-stark und möglichst zahlreich unterstützen werden.»

Warner Nattiel: «Grosse Freude»

Der junge Berner Warner Nattiel im Team der Freiburger sieht dieser Begegnung mit grosser Freude und mit vielen Erwartungen entgegen: «Es ist ein wichtiges Spiel für uns. Wir wollen natürlich einen Sieg herausspielen. Doch dazu braucht es eine Top-Leistung der ganzen Mannschaft. Aber ich glaube, dass wir dazu bereit und auch fähig sind. Wenn es uns gelingt, den Rhythmus zu bestimmen, den Ton anzugeben und unser Spiel zu spielen, dann haben wir grosse Chancen, diesen neuen Wettbewerb zu gewinnen. Ich bin jedenfalls zuversichtlich. Aus den Fehlern in den vergangenen Partien haben wir gelernt und müssen diese vermeiden. Bestimmt wird die Defensive eine zentrale Rolle spielen.» Es ist den Spielern anzumerken, dass sie heiss sind auf einen Titel. Am Donnerstag musste Fergerson trainingsmässig pausieren (Leiste), doch feuerte er seine Kameraden immer wieder an und putschte sie auf.

Genf – ein «teuflisches» Team?

Die Stadtgenfer, momentan an sechster Stelle des Klassements, zogen eher überraschend in dieses Endspiel ein. Viele erwarteten Boncourt im Final. Doch die mannschaftliche Geschlossenheit, aber auch ein grosses Potential an Einzelkönnern machte aus dem heutigen Gegner ein wahrhaft «teuflisches» Team. Dazu meinte Trainer Koller: «Sie sind sehr ausgeglichen und mit Rashe Lee haben sie zudem einen Leader erhalten, dessen Erfahrung und Routine nicht zu unterschätzen ist. Quinton Brooks, von seiner Figur her der ideale Center, ist brandgefährlich. Aber auch von aussen sind Rimac, Stein und Keucheyan stets zu guten Leistungen fähig. Der Sieg über Boncourt bestätigt die Aufwärts-Tendenz der Genfer. Es wird ein hartes und schwieriges Spiel. Das beste Konzept ist sicher eine aggressive Defensive. In Lugano haben wir das ansatzmässig gezeigt, was jetzt noch verfeinert werden muss. Unser Gegner ist uns auch physisch sicher nicht unterlegen, eher sogar besser, und er kann zudem auf den Vorteil zählen, in der eigenen Halle antreten zu können. Aus den letzten Partien versuchten wir zu lernen, Fehler auszumerzen. Wir haben am Mittwoch mit sieben Akteuren gespielt, aber die restlichen Spieler auf der Bank müssen für einen Einsatz stets bereit sein. Es kann auch auf sie ankommen.» Ein Sieg der Saanestädter würde bedeuten, dass Olympic der erste Ligacup-Sieger der Geschichte wäre, und das wird natürlich angestrebt.

Spielbeginn: heute Samstag um 17.30 Uhr in der Halle «Au Bout du Monde» in Champel, Genf.

Gesperrte Spieler dürfen heute spielen

Die Technische Kommission des Schweizer Basketball-Verbandes hat am Donnerstag die drei Olympic-Spieler Patrick Ceresa, Valentin Wegmann und Nedim Livadic für zwei Spiele gesperrt, weil sie zwischen dem 21. und 28. Dezember einem Nationalmannschafts-Aufgebot nicht Folge geleistet hatten. Die drei Spieler hatten sich zwar mündlich, aber nicht, wie vorgeschrieben, schriftlich für ihr Fernbleiben entschuldigt. Gegen diesen Entscheid wurde sogleich Rekurs eingelegt. Da dieser aufschiebende Wirkung bis zum definitiven Entscheid besitzt, dürfen Ceresa, Wegmann und Livadic zumindest heute im Ligacup-Final spielen. FN

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