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Pressefreiheit und journalistische Sorgfaltspflicht

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In den FN vom 9. Februar kommentiert René Wolf meinen Leserbrief vom 18. Januar wegen der Vorgänge in Greng. Er unterstellt mir, ich wolle die FN mittels Zensur daran hindern, weiterhin darüber zu berichten. Das ist völlig absurd und ich verwahre mich ausdrücklich dagegen. Die Freiheit der Medien ist für mich ein unantastbares Gut, das ich in meinem Berufsleben sowie als Präsident des katholischen Buchhandels der Schweiz jederzeit gegen alle Angriffsversuche verteidigt habe – und zwar auch dann, wenn ich völlig anderer Meinung war.

Das trifft auch hier zu. Zu den inhaltlichen Dingen habe ich mich in keiner Weise geäussert, denn als Aussenstehender sollte man mit seinem Urteil vorsichtig sein. Das gilt übrigens auch für Herrn Wolf aus dem fernen Rubigen. Wenn in Greng etwas nicht stimmt, ist es Recht und Pflicht der FN, darüber zu berichten. Mich hat allerdings erschreckt, mit welcher Respektlosigkeit und Brutalität eine bestimmte Person im Dorf agiert. Ginge es dieser um die Aufdeckung von Unregelmässigkeiten, wäre das ja löblich. Aber geht es nicht viel eher um Macht und das Fertigmachen unliebsamer Personen, und zwar am besten, indem man sie mit Strafanzeigen zudeckt, bis sie nicht mehr japsen können? Dass der Betreffende bisher juristisch fast durchgehend grandios gescheitert ist, zeigt die Dokumentation auf der Website der Gemeinde Greng. Wer – egal aus welchen Motiven – ein gedeihliches Zusammenleben zerstört, dem darf man einfach keine Plattform bieten. Pressefreiheit und journalistische Sorgfaltspflicht sind die beiden Seiten von einer Medaille. Nur darauf wollte ich mit meinem Zwischenruf hinweisen.

Noch eines zum Schluss: Verschiedene Einwohner von Greng haben mich angerufen und sich für meinen Leserbrief bedankt. Sie selber haben einen solchen Schritt nicht gewagt aus Angst, dann ebenfalls unter Druck zu geraten. Wer in Greng zu wem Vertrauen hat, werden spätestens die Ergänzungswahlen Anfang April zeigen. Das sollten wir einfach mal abwarten.

«Verschiedene Einwohner von Greng haben mich angerufen und sich für meinen Leserbrief bedankt.»

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