Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Priestermangel: Staat begrenzt die Anstellung von Ausländern

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit dem Priestermangel ist auch Deutschfreiburg konfrontiert, und das seit Jahren. Dass aber mit der Anstellung ausländischer Priester die Probleme nicht gelöst sind, zeigen jüngste Ereignisse wie etwa der Selbstmord des 52-jährigen Priesters Dr. Joseph Vu Xuan-Huyen, 2001 bis 2004 Pfarrer von Plasselb.

Der Vietnamese Vu Xuan-Huyen kam 1980 als «Boat people» via Singapur in die Bundesrepublik Deutschland. 1986 wurde er in Pader- born zum Priester geweiht. Während seines Deutschlandaufenthaltes war Vu Xuan bereits als Seelsorger tätig. 1992 kam er in die Westschweiz und 2001 nach Plasselb. Vorher war er einige Monate in Freiburg tätig. Vu wurde im Dezember 2004 im Pfarrhaus von Plasselb tot aufgefunden.

Auch in Rechthalten und Brünisried wirkte ein ausländischer Priester. Doch im Jahre 2005 ist Matthäus Karuvallil Chako – aus gesundheitlichen Gründen, wie es hiess – wieder in seine Heimat nach Indien zurückgekehrt.

Reduziertes Pensum

Nebst Nazarij Zatorskyi in Schmitten und Überstorf ist gegenwärtig auch in Bösingen ein Theologe aus Polen tätig. «Die Anstellung von ausländischen Priestern ist nicht einfach und die Kulturation eine komplexe Angelegenheit», sagt Bischofsvikar Kurt Stulz.

Doch die vakanten Pfarreien rufen nach einer Lösung. Und so wollte der Bischofsvikar den jungen Ukrainer auch für ein grösseres Pensum verpflichten. Doch der Kanton bewilligte nur gerade ein Arbeitspensum von 35 Prozent (15 Std.) «Dies ist das übliche Pensum, das Studierenden aus dem Ausland gewährt wird», erklärt Kurt Stulz. il

Mehr zum Thema