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Primarschule Flamatt zieht den Hut vor «Kapitän» Markus Probst

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Spalier stehende Klassen, eine applaudierende Lehrerschaft, die Gratulationen von Gästen: Der Gang durch das Treppenhaus der Primarschule Flamatt war für Markus Probst am Mittwoch eine emotionale Angelegenheit. Nach 38 Jahren als Primarlehrer – davon 17 Jahre als Schulleiter – tritt der Wünnewiler im Sommer in den vorzeitigen Ruhestand. Die Klassen und Lehrpersonen der Primarschule nutzten die Gunst der Stunde, um sich mit einer Abschiedsfeier bei ihrem «Kapitän» zu bedanken.

«Gefährlich gut»

Hierzu gestalteten sie die Aula zum Traumschiff «Costa Flamatta» um und entführten Markus Probst und dessen Familie zu einem «Captain’s Dinner» auf hoher See. Dabei durften bunte Showacts ebensowenig fehlen wie festliche Ansprachen. In Gesangs- und Tanzeinlagen dankten die Klassen Probst für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Schule. «Alle anderen Lehrer wären gern wie Sie, denn Sie sind wunderbar und gefährlich gut», sang eine Klasse. Eine andere Schülergruppe widmete sich auf humorvolle Art und Weise «Herrn Probsts Fahrrad» – der 60-Jährige ist als leidenschaftlicher Sportler bekannt. Eine dritte Gruppe schenkte dem zweifachen Vater «Es Truckli vou Liebi», damit er die Schule auch nie vergisst.

Schulinspektorin Renata Lichtsteiner dankte Probst dafür, dass er als Schulleiter immer an den Vorstellungen einer zukunftsgerichteten Schule festgehalten habe. «Du hast mutig Neues gewagt und es stets geschafft, deine Kollegen für diese Visionen zu begeistern.» Lichtsteiner erinnerte daran, dass Markus Probst als Pionier etwa das kantonsweit einmalige Konzept «Just Community» umgesetzt habe, das ein respektvolles Zusammenleben unter den Schülerinnen und Schülern zum Ziel hat.

Gleich mehrere Hüte zog Schulpräsidentin Christa Bürgy-Schubnell vor den Verdiensten ihres Schulleiters. So habe Markus Probst diverse Schulreformen – wie die vollständige Integration der Kleinklassen – nicht nur hautnah miterlebt, sondern auch mitgeprägt, erklärte die Gemeinderätin. «An vorderster Front warst du aber auch am Neubau der Primarschule, der Kindergartenrenovation und der Sanierung der Turnhalle beteiligt und hast erlebt, wie unsere Schule zusammenwächst.» Nicht zuletzt habe es der ehemalige Generalrat, engagierte Sportler und grosse Natur- sowie Nordamerika-Fan zudem geschafft, die multikulturell geprägte Primarschule Flamatt mustergültig auf Kurs zu halten: «Davor ziehe ich meinen Hut.»

Markus Probst war angesichts der vielen anerkennenden Worte und Gesten etwas sprachlos. Wenn es ihm gelungen sei, Spuren zu hinterlassen, dann auch deshalb, weil die Schule ihn geprägt habe, sagte er. Als er 1979 in Flamatt angefangen habe, habe das Motto unter den Lehrpersonen oftmals «Ich und meine Klasse» gelautet. Das habe sich grundlegend verändert: «Es freut mich sehr, dass sich die Schule heute als Gemeinschaft versteht.» Umso mehr, als in der Schule Kinder aus 24 verschiedenen Nationen unterrichtet würden. Das sei ein einzigartiger Reichtum, zu dem es auch in Zukunft gut Sorge zu tragen gelte, sagte Markus Probst, übergab die Kapitänsmütze an seine Nachfolgerin Cornelia Roth und versprach: «Ich werde mich immer mit Stolz an die Primarschule Flamatt zurückerinnern.»

Zur Person

Ein Pionier in Sachen Schulleitung

Markus Probst, geboren 1957, unterrichtet seit 1979 an der Primarschule Flamatt. Seit 1999 steht er ihr als Schulleiter vor. Als Pionier und Mitglied der kantonalen Steuergruppe war der Wünnewiler unter anderem für die Erarbeitung des Konzepts für die Schulleitung in den Kindergärten und Primarschulen Deutschfreiburgs mitverantwortlich, welches 2006 an die Freiburger Erziehungsdirektion überreicht wurde.

mz

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