Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Primarschule hat laut Staatsrat zu wenig Schüler für eine Basisstufe

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Seit dem neuen Schuljahr besuchen die vier- bis achtjährigen Kinder aus Bärfischen den Kindergarten und die ersten beiden Schulklassen in Courtepin. Im Juni hatten sich Eltern mittels Petition gegen diesen Schritt gewehrt: Sie hatten vergeblich gefordert, dass die Basisstufe in Bärfischen – bei welcher Kindergärtler, Erst- und Zweitklässer gemeinsam Unterricht erhielten – beibehalten werde. Wenige Tage nachdem die Eltern die Petition eingereicht hatten, wandte sich die SP-Grossrätin Solange Berset (Belfaux) an den Staatsrat. Sie wollte unter anderem wissen, weshalb er die Basisstufe schliessen wolle.

In seiner Antwort hält der Staatsrat fest, dass die Schliessung der Basisstufe nichts mit dem Unterrichtsmodell zu tun habe. Es gebe schlicht zu wenig Schüler, um diese zu rechtfertigen. Der Schülerbestand von Bärfischen reiche für die Führung von zwei Klassen, der Schulkreis verfüge jedoch seit zehn Jahren über 3,5 Vollzeitstellen für Lehrpersonen. Dies sei unverhältnismässig und gegenüber anderen Schulkreisen nicht vertretbar. Das Amt für den französischsprachigen obligatorischen Unterricht habe den Entscheid der Gemeinde frühzeitig mitgeteilt. Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen habe der Schule vorgeschlagen, gemeinsam mit Courtepin eine Lösung zu suchen.

In Bärfischen gibt es in diesem Schuljahr noch zwei Klassen mit je einer Lehrperson: Acht Dritt- und Viertklässler bilden gemeinsam eine Klasse, ebenso zehn Fünft- und Sechstklässler. Schon um dies beibehalten zu können, habe sich die Erziehungsdirektion anstrengen müssen, so der Staatsrat.

Die Frage der Schulhäuser

Eine Frage von Berset thematisiert die Subventionen von Schulhausneubauten: In Courtepin ist ein Neubau geplant, gleichzeitig ist jedoch unsicher, ob das Schulhaus in Bärfischen noch verwendet wird. Der Staatsrat hält fest, dass die Gemeinden selbst entscheiden, welche Schulhäuser benützt würden. Beantrage eine Gemeinde eine Subvention, prüfe die Baudirektion das Gesuch anhand des tatsächlichen Bedarfs.

Ob es künftig eine Basisstufe in Bärfischen oder Courtepin geben wird, entscheide nicht der Staatsrat, heisst es weiter. Sollten die Gemeinden Bärfischen, Courtepin, Wallenried und Villarepos fusionieren, werde die neue Gemeinde darüber entscheiden. Die Fusionsabstimmung findet kommenden Sonntag statt.

Schliessung: Gemeinden suchen Lösungen

G emäss Äusserungen der Syndics von Courtepin und Bärfischen, Jean-Claude Hayoz und Daniel Jorio, beurteilen die beiden Gemeinden zurzeit die Situation der Schule Bärfischen neu und erarbeiten Lösungen für die nächsten Jahre. Beide Syndics hoffen deshalb auf ein Ja zur Fusionsvorlage von nächstem Wochenende. In einer fusionierten Gemeinde liessen sich einfacher Lösungen finden, so die Syndics. sos

Meistgelesen

Mehr zum Thema