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Pro Fribourg ehrt das Atelier Creahm

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Wir wollen voraus- und nicht zurückschauen», sagt Michel Jordan, Präsident des Vereins Creahm, zum neuen Heft der Vereinigung Pro Fribourg. Dieses widmet seinen Schwerpunkt dem Atelier Creahm, das dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Creahm steht für «Créativité et handicap mental» und bietet einen Rahmen, in dem geistig behinderte Menschen künstlerisch tätig sein können. «Uns ist es wichtig, diese Menschen als Künstlerinnen und Künstler zu behandeln und nicht als Behinderte», betonte Jordan bei der Präsentation des Heftes vor den Medien. «Sie werden darum nicht von Sozialpädagogen, sondern von professionellen Kunstschaffenden betreut.» Das Atelier wurde 1998 in Freiburg gegründet und ist seit 2009 in Villars-sur-­Glâne ansässig. Seit der Gründung haben hier rund dreissig Künstlerinnen und Künstler gearbeitet, und es fanden etwa hundert Ausstellungen statt, sowohl im Kanton Freiburg wie auch ausserhalb.

Im Heft von Pro Fribourg finden sich ein Übersichtstext von Michel Jordan, ein Interview mit den beiden aktuellen Atelier-Leitern Gion Capeder und Laurence Cotting, Beiträge der Schriftstellerin Isabelle Flükiger und der Kunsthistorikerin Teresa Maranzano sowie eine Auswahl von Werken, die im Atelier entstanden sind. «Wir begleiten jeden Künstler so, dass er seine Fähigkeiten entwickeln kann», sagte Gion Capeder. Zur künstlerischen Arbeit im Atelier kommen die Durchführung von Ausstellungen und die Organisation von Projekten. «Wir wollen mit der Kunstwelt in Verbindung treten, sei es in Freiburg oder anderswo», sagte Laurence Cotting. So wird es im Rahmen des Jubiläums einen Tag der offenen Tür am 4. Mai und eine grosse Ausstellung in der Blue Factory im November geben.

Zur Zukunft des Burgquartiers

Im zweiten Teil des Heftes beschäftigt sich Pro Fribourg mit verschiedenen Raumplanungsfragen. So fordert Generalsekretärin Sylvie Genoud Jungo eine globale Planung für die Zukunft des Burgquartiers in der Stadt Freiburg. Seit der Schliessung der Zähringerbrücke sei zu wenig passiert, und es fliesse immer noch zu viel Verkehr durch das Quartier, sagte sie. Sie könne sich eine Verengung der Steinbrückengasse (Rue du Pont-Muré) vorstellen, um auf beiden Seiten mehr Platz für Passanten zu schaffen. Weiter ruft die Kunsthistorikerin die Stadt dazu auf, den alten Unterstand bei der Bushaltestelle Ulmenplatz zu erhalten. Er sei zwar nicht geschützt, sei aber einer der letzten Zeugen des Freiburger Trams.

Das Heft endet mit einer künstlerischen Note: mit einem Portfolio mit abstrakten, künstlerischen Arbeiten des Freiburger Fotografen René Bersier und mit einem kurzen Beitrag zum 100. Geburtstag des Freiburger Fotografen und Filmemachers Jacques Thévoz.

Das Heft ist für 18 Franken im Buchhandel oder bei Pro Fribourg erhältlich: www.pro-fribourg.ch. Auf Französisch.

«Wir wollen voraus- und nicht zurückschauen.»

Michel Jordan

Präsident Verein Créham

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