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Pro: Gesamtpaket ist eine gute Lösung

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In der Diskussion um die Abstimmungsvorlage der Altersvorsorge 2020 sind in den letzten Wochen immer wieder Beispiele genannt worden, weshalb die Reform schlecht sei. Oft geht es dabei um pauschale Behauptungen oder um Einzelfälle. Bei genauer Betrachtung erweist sich jedoch das Gesamtpaket als eine gute Lösung zur Sicherung der Altersvorsorge, mit welcher auch in Zukunft eine angemessene Lebenshaltung im Alter für alle sichergestellt ist.

Natürlich, auch ich finde Punkte, die sich für mich persönlich negativ auswirken. Zum Beispiel die Erhöhung des Referenzalters für Frauen auf 65 Jahre. Mir ging es zuerst wie vielen anderen Frauen und den Frauenorganisationen: Es kann doch nicht sein, dass die Frauen die Zeche bezahlen und ein Jahr länger arbeiten, damit die AHV weiterhin finanziert werden kann. Heute liegt jedoch auf dem Tisch eine Reform der Altersvorsorge, die Unterstützung verdient und zu welcher auch Frauen überzeugt Ja sagen können. Überdurchschnittlich viele Frauen arbeiten Teilzeit, allenfalls sogar an mehreren Arbeitsstellen. Sie können sich heute kein oder nur ein geringes Guthaben in einer Pensionskasse aufbauen. Im Durchschnitt sind die Pensionskassenrenten der Frauen denn auch 60 Prozent tiefer als diejenigen der Männer. Mit der Reform werden die Frauen zwar ein Jahr länger arbeiten müssen (unter Vorbehalt des flexiblen Altersrücktritts). Die Reform mit der Senkung des Koordinationsabzugs in der zweiten Säule erlaubt es ihnen nun, sich doch ein Pensionskassenguthaben aufbauen zu können. Mit einer Altersrente aus der zweiten Säule und einem Zuschlag zur AHV-Rente von 70 Franken werden die Frauen in ihrer Altersvorsorge künftig finanziell besser gestellt sein, als sie es heute sind. Deshalb werde ich mit Überzeugung zweimal Ja stimmen.

Ursula Schneider Schüttel, Nationalrätin SP, Murten

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