Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Produzenten befassen sich mit Verbandswechsel

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nach der Auflösung der Lobag Bern müssen sich die noch angeschlossenen Käserei- und Milchgenossenschaften aus Deutschfreiburg entscheiden, ob sie bei der Aaremilch AG bleiben oder sich dem Freiburger Milchverband anschliessen wollen. (FN vom 16. September). In Deutschfreiburg gibt es noch etwa 50 Käserei- und Milchgenossenschaften. 26 sind dem Freiburger Milchverband (FMV) angeschlossen. Acht davon stellen Gruyère AOP her. Die Mitglieder der übrigen Genossenschaften produzieren Indus-triemilch. Von den 22 noch der Lobag angeschlossenen Genossenschaften sind sieben ab dem 1. Januar 2016 Mitglied des FMV. Für die Milchproduzenten der restlichen 15 Genossenschaften organisierte der Verbandskreis eine Informationsveranstaltung.

Verbände stellten sich vor

Im Vorsommer wurde die Lobag in den Berner Bauernverband umgewandelt. Mit der Gründung der Aaremilch AG sei auch die Produzentenorganisation Milch aufgelöst worden, berichtete Adrian Affolter, Bereichsleiter der Fachkommission Milch beim Bauernverband. Er informierte über die bisher zugunsten der Genossenschaften erbrachten Dienstleistungen im Bereich Buchhaltung und Beratung. 

FMV-Direktor Clément Moret führte seinerseits aus, dass der Freiburger Milchverband 147 Milchgenossenschaften, 70 Käsereien und 1274 Produzenten zählt. Der Verband ist strukturiert nach Käsereimilchproduzenten, Milchlieferanten an die Milco Sorens, ELSA Estavayer-le-Lac, Nestlé in Broc und Cremo in Villars-sur-Glâne. Mit 47,6 Prozent sei der Verband Hauptaktionär des Milchverarbeiters Cremo. Im neunköpfigen Cremo-Verwaltungsrat vertrete Rinaldo Lottaz, Alterswil, die Produzenten aus Deutschfreiburg. Auch Moret orientierte über die vom Verband erbrachten Dienstleistungen für die Mitgliedgenossenschaften. Der Verband werde zweisprachig geführt, sagte er. «Wir haben keine Sprachprobleme», bestätigte auch Lottaz. Wie er ausführte, werden die Generalversammlungen simultan übersetzt.

Das weitere Vorgehen

Die Idee des Vorstandes des Verbandskreises sei, dass die am Mittwoch vermittelten Informationen in den Genossenschaften diskutiert würden, betonte Präsident Beat Brügger. Aufgrund dieser Gespräche sollen die Beschlüsse gefasst werden. Der Verbandskreis plant für Anfang Dezember eine erneute Zusammenkunft. Auf diesen Zeitpunkt hin sollen die Genossenschaften ihre Entscheide mitteilen, damit das weitere Vorgehen bezüglich des allfälligen Verbandswechsels besprochen werden könne.

Mehr zum Thema