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Projekt für modifizierte Leitung Yverdon-Villarepos beim Bundesamt für Energie eingereicht

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Autor: Hannes Währer

Bern Im Grundtenor waren sich die drei Akteure, Energie Ouest Suisse (EOS), die nationale Netzgesellschaft Swissgrid und die SBB einig: Die Lücken im Hochspannungsnetz der Schweiz müssen mit Freileitungen geschlossen werden und das möglichst schnell. Das Westschweizer Höchstspannungsnetz sei nur an das französische 380-kV-Netz, nicht aber an das nationale Netz angebunden.

Gesamtprojekte liegen nun beim Bund

Die Medienkonferenz in Bern war anlässlich der Einreichung des modifizierten Leitungsprojekts Yverdon- Villarepos abgehalten worden. Die Modifikationen beinhalten geringfügige Änderungen zur Linienführung des Jahres 1999. Änderungen sind auf dem Territorium von Molondin, Démoret, Cheiry, Russy, Domdidier, Léchelles und Oleyres vorgenommen worden. «Damit liegen die Leitungsvorhaben zwischen Yverdon-Galmiz und Chamoson-Chippis dem Bund gesamthaft vor», erklärte Hans E. Schweikhard, Generaldirektor der EOS.

Gemäss den Ausführungen von Christian Brunner, Direktor Geschäftsbereiche Netze EOS, wird das Bundesamt für Energie noch im Herbst über das Projekt Chamoson-Chippis und im Laufe des Jahres 2009 über die Linie Yverdon-Galmiz entscheiden.

Vereinfachtes Genehmigungsverfahren

Das modifizierte Projekt soll in Kürze im sogenannten vereinfachten Plangenehmigungsverfahren aufgelegt werden. Dabei wird das Gesuch nicht publiziert und nicht öffentlich aufgelegt, jedoch den direkt betroffenen Landbesitzern unterbreitet, welche innerhalb der üblichen 30 Tage Einsprache erheben können.

Ohne direkt auf die Opposition gegen die beiden geplanten Freileitungen einzugehen, äusserten sich alle drei Akteure gegen eine Verkabelung der beiden Leitungen. Angeführt wurden einerseits Sicherheitsmängel und längere Fristen für Reparaturen im Schadenfall. Zudem würden die benötigten Schaltanlagen einen massiven Eingriff ins Landschaftsbild darstellen. Auch die acht bis 15 Mal höheren Kosten für eine Verkabelung seien unverhältnismässig. «Freileitungen sind eine optimale Lösung als Ergebnis des partizipativen Verfahrens auf Bundesebene», so Brunner.

Vergleich mit Frankreich und Spanien hinkt

Brunner sagte zudem mit Bezug auf die kürzlich durch Frankreich und Spanien beschlossene Verkabelung einer Hochspannungsleitung: «Das ist ein politischer Entscheid, im Gegensatz zur Situation in der Schweiz haben sich die Regierungen der beiden Länder bereit erklärt, die Mehrkosten zu übernehmen.»

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