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Proteinangereicherte Lebensmittel sind im Trend

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Von Chips, Nudeln, Brot und Milchprodukten bis hin zu Müesli und Süssigkeiten – viele dieser Lebensmittel gibt es heutzutage auch in der «Proteinversion» zu kaufen. Sie werden mit Proteinen (Eiweiss) angereichert. So steckt im Brot Weizeneiweisskonzentrat, im Müesli Sojaeiweiss, und sogar Quark und Joghurt, die natürlicherweise Proteine enthalten, wird Molkenpulver beigemischt.

Früher waren Proteinergänzungen etwas für Sportler, heute sind sie im Mainstream angekommen. Alles wird als gesund propagiert, wenn es viele Proteine enthält. Woher kommt diese Obsession mit den Proteinen? Angeblich helfen Proteine beim Abnehmen und unterstützen den Muskelaufbau. Gleichzeitig glauben viele Verbraucher, dass sie einen Proteinmangel haben. Doch stimmt das? Werden wir durch Proteine schlank, fit und stark? Wie viele Proteine brauchen wir eigentlich und wozu?

Proteine braucht unser Körper als Baustoff für Zellen und Gewebe (Muskelfasern, Organe, Blut) und für Antikörper und Enzyme. Weiter dienen sie als Transportsubstanzen für Nährstoffe wie Vitamine und Eisen, beschleunigen Reaktionen und übertragen Signale (Hormone). Für die Menschen sind acht Aminosäuren (Bausteine der Proteine) essenziell. Er kann sie nicht selbst herstellen und ist auf die Zufuhr von aussen angewiesen.

Nach den Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) sollten täglich mindestens 0,8 Gramm Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht auf dem Speiseplan stehen. Das sind für eine Frau von 65 Kilo 52 Gramm. Über eine ausgewogene Ernährung lässt sich der Proteinbedarf decken. Die Proteinqualität lässt sich zudem durch eine gezielte Kombination verschiedener proteinreicher Lebensmittel erhöhen (z. B. Linsen mit Reis).

Ältere Menschen und Leistungssportler brauchen mehr Proteine, für Hobbysportler ist es jedoch wenig sinnvoll, proteinangereicherte Lebensmittel zu essen. Sie sind mit ausreichend Eiweiss versorgt. Das zusätzliche Protein in den Lebensmitteln ist nicht gesünder und hilft auch nicht beim Abnehmen. Häufig enthalten solche Lebensmittel viel Zucker oder Fett und sind mit künstlichen Inhaltsstoffen und Süssstoffen überfrachtet. Zudem greift der Konsument tiefer ins Portemonnaie als bei herkömmlichen Produkten.

Fazit: Für Verbraucher lohnt sich der Eiweisshype nicht, für die Hersteller aber umso mehr.

Simone Jutzet ist Ernährungs- beraterin und Sportwissenschaftlerin. www.simonejutzet.ch; 079 331 20 78.

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