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Qualität dank Quantität

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Qualität dank Quantität

«Jägerstein» Galmiz darf das Murtenfähnchen mit nach Hause nehmen

Zum dritten Mal nach 1988 und 1994 gewannen die Galmizer Schützen der Gruppe «Jägerstein» das Murtenschiessen. Somit gehört das begehrte Fähnchen nun ihnen.

Von PATRICK HIRSCHI

Ein Aufschrei der Begeisterung war zu vernehmen, nachdem Schützenmeister Andreas von Känel am Sonntagabend hinter dem Primarschulhaus die Siegergruppe bekannt gegeben hatte: «Jägerstein» aus Galmiz. Dies bedeutet, dass der Wanderpreis des Historischen Murtenschiessens, die begehrte Fahne, nun in Besitz der Galmizer übergeht. Das Team hatte bereits 1988 und 1994 das Murtenschiessen gewonnen, wie Niklaus Goetschi an der Siegerehrung erzählte.

Zum sechzigsten Mal
am Murtenschiessen

Zum besonderen Tag für die Galmizer Schützinnen und Schützen wurde der gestrige Sonntag ausserdem durch die Tatsache, dass eines ihrer Mitglieder zum sechzigsten Mal ans Murtenschiessen auf dem Bodenmünzi antrat. Und der Jubilar, Ruedi Herren, holte mit der zweitbesten Galmizer Gruppe, «Wagenrad», ebenfalls eine Kranzauszeichnung.

Bereits an der Gedenkfeier vor dem Schiessen erhielten die Galmizer von Anton Henninger, dem Verbandspräsidenten des Murtenschiessens, anerkennendes Lob. Mit fünf Gruppen zu je zehn Schiessenden stellte die Gesellschaft am meisten Teilnehmer.

Diese hohe Teilnehmerzahl sei mit ein Grund gewesen, dass Galmiz das Schiessen für sich entschieden habe, meinte Goetschi. Die Quantität als Grundlage für die Qualität, sozusagen.
Hart ging Anton Henninger mit den Wünnewilern ins Gericht. Früher sei diese Gesellschaft mit viel mehr Teilnehmern ans Murtenschiessen gekommen. Die Wünnewiler Gruppe «von Diesbach» gab die sportliche Antwort und belegte den zweiten Platz. Mit 307 Punkten hatte sie den Tagessieg um nur einen Zähler verpasst.

Samuel Schmid brachte Glück

Walter Herren ist der Chefschütze der Gruppe «Jägerstein». Obwohl das Wetter während des Schiessprogramms von sonnig über bewölkt bis hin zu leichtem Seitenwind alles bot, seien die Sichtverhältnisses «so gut wie noch nie» gewesen, sagte er gegenüber den FN.

«Jägerstein» trat in der fünften Serie an, in der auch Samuel Schmid schoss. Vielleicht sei dieses gute Omen ausschlaggebend gewesen für den Sieg, meinte Herren lachend.

Nachdem der Verteidigungsminister bereits am letztjährigen Murtenschiessen teilgenommen hatte, kehrte er dieses Mal nicht nur zum Schiessen zurück aufs Bodemünzi, sondern hielt am offiziellen Festakt am Vormittag eine Rede.
Er appellierte an die Schützinnen und Schützen, stolze Schweizer zu sein. Dies bedeute nicht, überheblich werden zu müssen. Vielmehr soll man sich als stolzer Schweizer verpflichtet fühlen, die einzigartigen Errungenschaften dieser Nation weiter zu pflegen.
Anton Henninger konnte es sich nicht verkneifen, in seiner Ansprache auf die laufende Fussball-EM Bezug zu nehmen. Er appellierte an den «Mannschaftsgeist», wie ihn die griechische Elf zurzeit an den Tag lege. Und er stellte fest: «Schützen spucken in die Hände, nicht anderswo hin.»

Am 72. Murtenschiessen haben 1770 Schützinnen und Schützen teilgenommen. Mit den Chiasso Liberi Tiratori aus dem Tessin war erstmals eine italienischsprachige Gruppe dabei.

Rangliste Stammsektionen: 1. «Jägerstein» Galmiz, 308 Punkte; 2. «von Diesbach» Wünnewil, 307; 3. «Bärgchutze» Buchholterberg, 299; 4. «Ulme» Ulmiz, 294; 5. «Aarebord» Walperswil, 293; 6. «Grünhag» Burg, 290; 7. Kantonspolizei Freiburg, 287; 8. «Aare» Aarau, 283; 9. «Wyssenmatt» Leuzigen, 282; 10. «Sepp» Schmitten, 280; 11. «Schwarztreffer» Liebistorf-Kleinbösingen-Wallenbuch, 278. Gastsektionen: 1. «Buchholz» Treiten, 266; 2. «Tüfusburg» Gächliwil-Gossliwil, 254; 3. «Wasebode» Mattstetten, 236.

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